Die gut 70 Meter hohe Halde Rheinpreußen liegt im Norden von Moers, zwischen dem Stadtteil Rheinkamp und dem Rhein beim Duisburger Stadtteil Baerl.

Die gut 70 Meter hohe Halde Rheinpreußen liegt im Norden von Moers, zwischen dem Stadtteil Rheinkamp und dem Rhein beim Duisburger Stadtteil Baerl.

„Duisburg-Ruhrort“. So hieß der erste Tatort mit Horst Schimanski als Kommissar. Dieser Meilenstein der Krimi-Reihe aus dem Jahr 1981 spielte in Ruhrort im Milieu der Binnenschiffer.

Das Wochenende verbringe ich endlich mal wieder im Ruhrgebiet, bzw. am Rande desselben in Kamp Lintfort, das offiziell ja schon zum Niederrhein gehört, weil es schon im Kreis Wesel liegt. Aber hier stehen die westlichsten Zechen des Ruhrreviers: Neben dem inzwischen abgerissenen Bergwerk Rossenray ist das vor allem die Zeche Friedrich-Heinrich.

Nach dem trüben Tag gestern und dem etwas unglücklich verlaufenen Fußballabend sieht es am Vormittag nun ganz anders aus. Also folgt eine zweite Runde durch Deventer.

Go Ahead Eagles heißt der örtliche Fußballclub, der ungefähr auf Arminia-Niveau angesiedelt ist, was soviel heißt wie: Als Fan darf man sich abwechselnd auf Erste Liga Abstiegskampf oder Zweite Liga einstellen. Daß Arminia gerade auf einem guten Weg in Richtung Dritte Liga ist und es diese Saison schon mit dem dritten Trainer probiert, ignoriere ich mal. Vermutlich wegen dieser Parallelen spricht mich Go Ahead an, der immer schon so etwas wie mein Lieblingsverein in der holländischen Liga war.

Die Tour geht nun ein gutes Stück nach Norden, bis Deventer, einer Großstadt in der niederländischen Provinz Overijssel an der Grenze zu Gelderland. Ja, aus der Eifel in die Niederlande, das ist ein Sprung, auch inhaltlich. Aber ich will ja auch in meinem Europa-Reisehasenalbum nochmal ein bißchen weiterkommen.

Prüm liegt im Westen der Eifel, nicht allzu weit von der belgischen Grenze. Wesentliche Sehenswürdigkeit der Stadt ist die große Fürstabtei.

Man kennt Gerolstein vor allem wegen des Mineralwassers, das hier seit 1888 abgefüllt wird.

Die Maare, schrieb schon die Dichterin Clara Viebig, sind die blauen Augen der Eifel. Und vielleicht soll das hier ja auch ein Auge sein.
