Neisse (Nysa)

Die Kreisstadt Neisse besaß bis 1945 eine der schönsten Innenstädte Schlesiens. Eichendorff beschrieb die Stadt als „wahrhaft paradiesisch“. Leider wurde der größte Teil der Stadt im Krieg zerstört, so daß das Zentrum als Ensemble diese Beschreibung nicht mehr ganz erfüllen kann. Man hat aber auch hier mit großem Aufwand restauriert und wiederaufgebaut, und daher ist unter anderem der langgestreckte Ringplatz, der durch den Rathausblock in zwei Plätze aufgeteilt wird, heute wieder ein echtes Schmuckstück.

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Leobschütz (Głubczyce)

Nahe der Grenze, auf polnischer Seite in Oberschlesien, liegt Leobschütz (Głubczyce) im Tal der Zinna (Psina), einem kleineren Nebenfluß der Oder. Die Stadt wurde im Krieg stark zerstört, aber man hat das Rathaus und die anderen Giebelhäuser auf der Innenseite des Ringplatzes vor einigen Jahren wieder rekonstruiert. Davor steht die Mariensäule von 1738.

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Wisła

In den nördlichen Ausläufern der Beskiden, etwa 20 Straßenkilometer von der Grenze (und vom Dreiländereck PL-CZ-SVK entfernt) liegt Wisła, ein Erholungsort, der vor allem als Wintersportort viele Besucher anzieht. An diesem Juni-Samstag ist also nicht gerade die Hauptsaison, aber es ist dennoch viel los in der geschäftigen Hauptstraße durch Wisła, die auf weiten Strecken Fußgängerzone ist und in der man alle möglichen Dinge kaufen kann, die sich wie überall, wo es etwas touristischer wird, irgendwo im Bereich zwischen mäßig sinnvoll und komplett unnütz ansiedeln lassen.

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