Pleß ist eine dieser Städte, von denen man vor dem ersten Besuch erwartet, daß sie einigermaßen hübsch sind. Und sich dann als richtig, richtig schön erweisen.

Lange Zeit Hauptstadt eines Fürstentums, hat Pleß den Charakter einer Residenzstadt bewahrt und besitzt zahlreiche Baudenkmäler, insbesondere aus der Barockzeit. Dazu zählen die Häuser am großen rechteckigen Ring (siehe Startbild), an dem sich aber auch andere Stilepochen zeigen…

…und vor allem das Schloß, an das sich ein großer Park anschließt.



Auf dem Ring sitzt als Denkmal seit 2009 Daisy von Pless, geborene Mary Cornwallis-West, Fürstin von Pleß. Eine schillernde Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts, die aber nicht nur höfische Feste feierte, sondern vor allem durch soziale Projekte Ansehen erwarb. Details zu dieser beeindruckenden Fürstin gibt’s im Artikel zu Schloß Fürstenstein, wo wir ihr schon begegnet sind.

Eine Gedenktafel erinnert an einen Sohn der Stadt: Julius Carl Raschdorff, Architekt des Berliner Doms.

Ansonsten hat man in der Innenstadt Buchstaben aufgehängt…

…und Chantal frisiert in einer sehr schönen Villa. Davon gibt es in den Vierteln um das Stadtzentrum sehr viele. Also Villen. Nicht Chantals.
