Lubowitz

In Lubowitz, einem kleinen Ort nördlich von Ratibor, gedenkt man Joseph von Eichendorff.

Wir sind ihm ja vor kurzem auf Burg Tost schon begegnet (und werden ihm im weiteren Reiseverlauf nochmal begegnen). In Lubowitz dreht sich nun alles um den Dichter, der 1788 hier geboren wurde. Daher gibt es unter anderem ein Eichendorff-Zentrum.

Geboren wurde Eichendorff auf Schloß Lubowitz, das sein Vater Adolph Freiherr von Eichendorf 1784 gekauft hatte. 1822 kam es in andere Hände.

Wie man sieht, hat dem Schloß sein berühmter Sohn nichts genutzt: 1945 hat es die Rote Armee zerstört.

Auf dem Gelände, das man frei besichtigen kann, stehen viele Tafeln mit Eichendorffs Gedichten, darunter manch Bekanntes wie der frohe Wandersmann („Wem Gott will rechte Gunst erweisen“) und das letztens schon erwähnte „Denkst Du des Schlosses noch auf stiller Höh?“, das sich natürlich genausogut auf Schloß Lubowitz beziehen läßt wie auf Burg Tost.

Und die Hauptallee durch den Park ist der…

…Hasengang! Da muß der Reisehase natürlich durch.

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