Von Krappitz aus geht die Fahrt südwärts, und nach etwa 20 Kilometern ist Oberglogau erreicht.

Der Ort heißt Ober-Glogau bzw. polnisch Glogówek (also Klein-Glogau) zur Unterscheidung vom oderabwärts gelegenen Glogau, das deutlich mehr Einwohner hat. Oberglogau ist übrigens (auch) wieder der amtliche Stadtname, denn der Ort gehört zu den größeren Gemeinden vor allem im Oppelner Umland, die in den letzten Jahren offiziell zweisprachig geworden sind und auch zweisprachige Ortsschilder haben. In der Stadt ist davon aber wenig zu merken; selbst die Infotafeln zu den Sehenswürdigkeiten sind nur auf polnisch, nicht mal auf englisch. Zu sehen gibt es das, war wir auf dieser Tour schon öfter gesehen haben. Einen Ring mit prächtigem Rathaus (siehe Startbild), ein Schloß und alte Kirchen. Langweilig wird das aber nie.

Das Schloß ist ein recht schlichter Renaissancebau, in dem früher die Reichsgrafen von Oppersdorff residierten und heute das Stadtmuseum untergebracht ist.

Die Bartholomäuskirche mit Doppelturmfassade stammt eigentlich aus der Gotik, wurde aber später barock umgestaltet.

Vor allem im Innenraum.

Und dann gab’s in Oberglogau noch eine Begegnung. Hallo, Kollege!

Näher ranzoomen ging nicht; ich hatte das Normalobjektiv auf der Kamera, nicht das Tele, und erfahrungsgemäß sind Hasen schneller als ich mit dem Objektivwechsel.