Nicht weit von Belleperche liegt mit Saint-Pierre-de-Moissac ein weiteres sehr bedeutendes Kloster.

Nicht weit von Belleperche liegt mit Saint-Pierre-de-Moissac ein weiteres sehr bedeutendes Kloster.

Westlich von Montauban liegt am Ufer der Garonne die Zisterzienserabtei Belleperche.

Während die Franzosen mit „Pente d’Eau“ eine recht kurze Bezeichnung gefunden haben, müht man sich im Deutschen mit dem sperrigen Wort „Wasserkeilhebewerk“ ab, um eine einzigartige technische Anlage zu benennen, die den Reisehasen schon bei seinem ersten Besuch 2006 sehr fasziniert hat.

Präfektur (Hauptort) des Départements Tarn-et-Garonne ist Montauban, mit etwa 60.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt der Region. Als Nummer zwei und drei im Département folgen Castelsarrasin und Moissac (14.000 bzw. 13.000 Einwohner).

Das Département Tarn-et-Garonne, Nummer 82, besitzt sehr unterschiedliche Landschaften: Im Südwesten liegt die Lomagne, eine meist nur leicht hügelige Ebene im Pyrenäenvorland. Aber das ist eine andere Geschichte bzw. Reise. Im Nordosten liegen Ausläufer des Zentralmassivs; die werden wir uns morgen anschauen. Heute ist die Mitte des Départements an der Reihe: Die Gegend um die Präfektur (also den Hauptort) Montauban.

Lautrec liegt auf einem Berg etwas nordwestlich von Castres. Das Dorf hat sich sein mittelalterliches Ortsbild bewahrt und gehört daher auch zu den „Plus Beaux Villages de France“.

Am nördlichen Fuß der Montagne Noire liegen mit Castres und Mazamet zwei größere Städte, die sich im Stadtbild deutlich unterscheiden. Castres, am Agout gelegen, ist deutlich größer als Mazamet, ist als ehemaliger Bischofssitz und Unterpräfektur des Départements Tarn auch viel bedeutender und bietet außerdem einige Sehenswürdigkeiten mehr.

Den nördlichen Abschluß des Minervois, in dem wir gestern waren, bildet die Montagne Noire, ein langgestreckter Gebirgszug, der den südlichsten Teil des Zentralmassivs darstellt.

Die Cité von Carcassonne, auf einem hohen Felsplateau angelegt und von einem doppelten Mauerring umgeben, zählt zu den meistbesuchten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Die muß der Reisehase eigentlich nicht mehr vorstellen.

Seinen Namen hat das Minervois vom kleinen Städtchen Minerve, das am Rand eines Kalkplateaus liegt.
