Wisła

In den nördlichen Ausläufern der Beskiden, etwa 20 Straßenkilometer von der Grenze (und vom Dreiländereck PL-CZ-SVK entfernt) liegt Wisła, ein Erholungsort, der vor allem als Wintersportort viele Besucher anzieht. An diesem Juni-Samstag ist also nicht gerade die Hauptsaison, aber es ist dennoch viel los in der geschäftigen Hauptstraße durch Wisła, die auf weiten Strecken Fußgängerzone ist und in der man alle möglichen Dinge kaufen kann, die sich wie überall, wo es etwas touristischer wird, irgendwo im Bereich zwischen mäßig sinnvoll und komplett unnütz ansiedeln lassen.

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Freistadt (Karviná)

Freistadt war früher mal eine Bezirkshauptstadt in Österreichisch-Schlesien. Heute ist Fryštát nur noch ein Stadtteil, und zwar von Karviná, einer Stadt, die schon zum industriell geprägten Ballungsraum um Ostrau gehört und sich als Industriestadt so weit ausgedehnt hat, daß sie das deutlich ältere Freistadt aufgefressen hat. Freistadt bildet nun so etwas wie den historischen Stadtkern von Karviná. Es gibt einen schönen Hauptplatz, der drüben in Polen ganz bestimmt Rynek heißen würde, hier aber nach dem tschechischen Politiker Jan Masaryk benannt ist. Der wurde 1948 von den Kommunisten ermordet, die das als Selbstmord inszenierten. Leute aus dem Fenster zu werfen hat ja eine lange Tradition in Tschechien…

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Oderberg (Bohumín)

Vom Hultschiner Ländchen geht die Tour ostwärts zum nächsten Hotel, das auf tschechischer Seite der Grenze in Petrovice liegt. Fährt man vom tschechischen Hultschin auf kürzestem Weg nach Petrovice, führt die Strecke ein Stück durch Polen, ehe man bei Annaberg / Chałupki wieder die Grenze überquert und nach Oderberg (Bohumín) kommt. Annaberg (PL) und Oderberg (CZ) liegen direkt gegenüber auf beiden Seiten der Oder, die hier ein paar Kilometer die Grenze bildet.

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Hultschiner Ländchen

Die Gegend um Hultschin, eine tschechische Kleinstadt zwischen Troppau und Ostrau, ist ein hübsches Hügelland, das von der Oppa durchflossen wird. Die Landschaft wurde vor hundert Jahren Hultschiner Ländchen genannt, was genau so idyllisch und beschaulich klingt, wie es hier damals wohl war und eigentlich heute noch mindestens stellenweise ist.

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