Ein Zisterzienserkloster gibt es hier im Odertal auch. Und, o Wunder, die Anlage hat sogar die Zeiten überstanden.

Ein Zisterzienserkloster gibt es hier im Odertal auch. Und, o Wunder, die Anlage hat sogar die Zeiten überstanden.

Bei Seelow, etwa 15 Kilomter von der Oder entfernt, erstreckt sich ein kleiner Höhenzug, die Seelower Höhen.

Nachdem es die letzten Tage sehr heiß und sonnig war, folgt heute das Kontrastprogramm: Regen. Viel Regen. Sehr viel. Aber vom Photographieren läßt sich der Reisehase nicht abhalten, trotz nasser Füße.

Während Lübben ja noch etwas am Rand des Spreewaldes liegt, positioniert sich Lübbenau als Zentrum der Region.

Der Spreewald, eines der Haupt-Themen dieser Tour, steht heute auf dem Programm.

Dobrilugk: So hieß das hier gelegene Zisterzienserkloster, ein Tochterkloster von Volkenroda in Thüringen. Im Namen steckt das slawische “dobr”, also “gut”, sowie “lug”, was Wiese heißt. Im Zuge der Abschaffung slawischer Ortsnamen änderten die Nazis 1937 in Doberlug, was nun auch nicht sehr germanisch klingt, aber egal. So jedenfalls heißt der Ort noch heute. 1950 wurde Doberlug mit der Nachbarstadt Kirchhain vereinigt. Im Ort steht dieses hervorragende Beispiel zisterziensischer Baukunst.

Gräfenhainichen paßt zwar inhaltlich nicht so richtig in diese Tour, aber es ist damals liegengeblieben, als ich im Industrierevier um Bitterfeld, Leuna und Merseburg war.
