Spreewald

Während Lübben ja noch etwas am Rand des Spreewaldes liegt, positioniert sich Lübbenau als Zentrum der Region.

Hier ist auch gleich deutlich mehr los. Sowohl auf dem Wasser als auch in der Innenstadt. Dabei macht es die Stadt dem Anreisenden mit Baustellen und Sperrungen gar nicht so leicht, bis ins Zentrum vorzudringen. Mit etwas Geschick findet sich aber auch hier ein ruhigeres Eckchen. Oder jedenfalls eines, das mal kurz so aussieht.

Im Zentrum steht ein Brunnen mit Spreewald-Sagenfiguren. Die Gegend hat, genau wie die Lausitz, einen großen Schatz an Sagen und Märchen hervorgebracht.

Am Rand der Innenstadt steht das Schloß, in dem heute ein Hotel ist. Besitzer waren dieses Mal nicht die sächsischen Kurfürsten, sondern eine Adelsfamilie, die Grafen zu Lynar.

Gegenüber liegt der Große Hafen, wo die Kähne im Minutentakt an- und ablegen. Schon Theodor Fontane stieg hier zu einer Kahnfahrt ein. Der sonst allgegenwärtige Goethe aber nicht.

Etwas östlich liegt Vetschau, wo es viel ruhiger zugeht. Auch hier steht ein Schloß.

In der Stadt gibt es eine wendisch-deutsche Doppelkirche, mit zwei getrennten Kirchenschiffen, die an den alten Turm angebaut sind. Jeweils eines für die deutsche und für die sorbische Gemeinde.

Am nördlichen Rand des Spreewaldes liegt dann… äh… wie hieß das noch?

Straupitz. Genau. Danke, kleine Gurke. 😊 Hier steht zur Abwechslung mal ein Schloß (ok, eigentlich ein Gutshof, der aber locker auch als Schloß durchgeht)…

…und diese klassizistische Kirche von Karl Friedrich Schinkel.

Fazit: Eigentlich wollte ich noch deutlich tiefer in den Spreewald eindringen, aber das geht wohl nur per Boot. Außerdem war heute das Wetter mit dem grauen Himmel nicht sehr photo-freundlich. Nun ja. Aber einen ersten Eindruck gab es ja doch.

Zwei regionale Besonderheiten müssen noch erwähnt werden: “Stog” heißen diese Heuschober, die überall im Spreewald stehen.

Und das hier darf natürlich auch nicht fehlen:

Die Spreewaldgurke, die hier an allen Ecken und Enden angeboten wird. Gefällt es hier: Spreewaldhase.

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