Und noch ein wichtiger Alpenpaß: Der Berninapaß verbindet Samedan im Engadin mit Poschiavo im Puschlav und Tirano im Veltlin. Die Paßhöhe (der Straße) liegt auf 2330 Meter.

Und noch ein wichtiger Alpenpaß: Der Berninapaß verbindet Samedan im Engadin mit Poschiavo im Puschlav und Tirano im Veltlin. Die Paßhöhe (der Straße) liegt auf 2330 Meter.

In Sils im Domleschg war ich ja erst vor wenigen Tagen, nun folgt der Namensvetter aus dem Engadin. Sils liegt am östlichen Ende des Silsersees, dem ersten der drei Engadiner Seen (die beiden anderen sind der Silvaplanersee und der St.-Moritzersee).

Der Malojapaß verbindet das Engadin, das wir ja unter anderem in St. Moritz und Zuoz schon gesehen haben, mit dem Bergell. Die Paßhöhe, auf 1815 Metern, liegt im kleinen Dorf Maloja.

Das Bergell (Val Bregaglia) ist eine Talschaft im südlichen Graubünden, zwischen dem Malojapaß und dem italienischen Chiavenna. Es wird von der Mera (Maira) durchflossen, die wir ja eben schon in Chiavenna gesehen haben.

Chiavennas Altstadt liegt auf einem Felsrücken oberhalb der Mera zu beiden Seiten des Flusses.

Nach der langen (und am Ende leider etwas stressigen) Fahrt über den San Bernardino stehen noch zwei weitere Alpenpässe auf dem Tagesprogramm. Die Etappe sollte die Königsetappe werden und war es mit dreimal „hors catégorie“ irgendwie auch.

Die San-Bernardino-Strecke ist eine der wichtigsten Paßstraßen der Alpen. Sie ist in der vollen Distanz fast 60 Kilometer lang, wenn man die Landstraße nimmt und als Talort Castione im Tessin-Tal rechnet, wo die Hauptstraße 13 von der Gotthard-Strecke abzweigt. Von hier an geht es fast stetig bergauf, von etwa 250 Meter Höhe auf 2066 Meter Höhe.

Trotz aller Sehenswürdigkeiten: Die eigentliche Haupt-Attraktion Luganos ist der See.

Wenn man mit dem Zug nach Lugano fährt und aus der offenen Empfangshalle des Bahnhofs herausgeht, empfängt einen die Stadt mit dieser Ansicht:

Seit 1878 ist Bellinzona die alleinige Hauptstadt des Tessin. Vorher wechselte sich die Stadt mit Lugano und Locarno ab.
