Heute steht Königsberg auf dem Programm, allerdings natürlich nicht die Stadt im ehemaligen Ostpreußen. Die fällt ja als Reiseziel auf unabsehbare Zeit aus. Daher heißt es heute natürlich nicht Kaliningrad, sondern Chojna.

Heute steht Königsberg auf dem Programm, allerdings natürlich nicht die Stadt im ehemaligen Ostpreußen. Die fällt ja als Reiseziel auf unabsehbare Zeit aus. Daher heißt es heute natürlich nicht Kaliningrad, sondern Chojna.

Greifenhagen liegt am Ostufer der Oder bzw. des östlichen Oder-Mündungsarmes Reglitz (Odra Wschodnia).

Über dem Beitrag steht zwar Odertal, aber ein richtiges Tal gibt es hier in der flachen Landschaft entlang des Unterlaufs der Oder eigentlich kaum. Der Fluß ist nur von ganz sanften Höhen begleitet, aber der Nationalpark heißt “Landschaftsschutzpark Unteres Odertal”.

Schwedt gehörte mit seiner großen Raffinerie zu den wichtigsten Industriezentren der ehemaligen DDR, weil hier die Erdöl-Pipeline “Druschba” (“Freundschaft”) aus Zentralasien ankam. Die Erdölverarbeitung wurde dann direkt hier angesiedelt, und auch heute ist die Stadt noch heute ein enorm wichtiger Industriestandort. Und wie sieht in solch einer Stadt ein passendes Einstiegsbild aus? Zum Beispiel so.

Teil 3: Die Hakenterrasse und die Neustadt. Die Hakenterrasse ist ein in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts errichtetes Ensemble, das neben dem Schloß zu den bekanntesten Stettiner Sehenswürdigkeiten zählt.

Teil 2: An der Oder. Stettins Zentrum liegt am Westufer der Westoder, einem der großen Mündungsarme der Oder, die in der flachen Landschaft nahe der Ostseeküste zwar kein echtes Delta bildet, sich aber zumindest doch in mehrere Flußarme aufteilt.

Alte Hansestadt, alte Residenzstadt Pommerns, wichtige Hafenstadt: Stettin (Szczecin) ist mit weitem Abstand die größte Stadt im Umkreis und erweist sich als ein sehr reizvolles Reiseziel.

Zwischen der Scheitelhaltung der Havel-Oder-Wasserstraße und der Oder liegen 36 Meter Höhenunterschied. Sie wurden ab 1912 zunächst durch eine Schleusentreppe überwunden, ab 1934 durch ein Schiffshebewerk. 2022 kam noch ein weiterer Neubau hinzu.

Eberswalde war schon mal größer: Zur Wendezeit hatte die Stadt, die damals noch Eberswalde-Finow hieß, mehr als 55.000 Einwohner. Heute sind es noch etwa 40.000. Und wie in einigen anderen Städten im Osten, Lauchhammer oder Dessau oder auch (im demnächst auf dem Reiseprogramm stehenden) Schwedt/Oder zum Beispiel, ist vieles auf deutlich höhere Einwohnerzahlen ausgerichtet und daher merklich überdimensioniert, wie die Zufahrtsstraßen. Was die Stadt groß gemacht hat, kann man schon von weitem sehen.

Das Kloster Chorin gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten Brandenburgs. Das liegt nicht zuletzt an der großartigen Kirche und natürlich daran, daß die Zisterzienser in bezug auf Architektur einfach unschlagbar waren.
