Auch Altenburg ist eine alte Residenzstadt. Es gibt hier in der Region sehr viele davon; die thüringische Kleinstaaterei war berüchtigt. Ich habe ja letztens, bei der Vorstellung des Thüringen-Bandes, zu dem Thema bereits Jean Paul zitiert.

Auch Altenburg ist eine alte Residenzstadt. Es gibt hier in der Region sehr viele davon; die thüringische Kleinstaaterei war berüchtigt. Ich habe ja letztens, bei der Vorstellung des Thüringen-Bandes, zu dem Thema bereits Jean Paul zitiert.

Bei Zeitz, im äußersten Südosten von Sachsen-Anhalt gelegen, war meine Erwartungshaltung etwas anders als bei Gera: Barocke Residenz, alter Bischofssitz: Das klang eigentlich sehr verheißungsvoll.

Direkt gegenüber von Kahl liegt am linken Mainufer Seligenstadt, dessen Hauptsehenswürdigkeit die Einhard-Basilika mit dem angeschlossenen Benediktinerkloster ist.

Am Aschaffenburger Mainufer steht das Schloß Johannisburg, die ehemalige Residenz der Mainzer Fürstbischöfe. Denen gehörten die Stadt und die Umgebung vom zehnten Jahrhundert bis 1803.

Ich versuche am Pfingstmontag, zu rekonstruieren, wie dieses Reisen eigentlich funktioniert, das es früher mal gab. Und wie schreibt man eigentlich so einen Blogbeitrag? Um mich diesen nostalgischen Tätigkeiten nach fast einem Dreivierteljahr Arrest wieder anzunähern, steht als ein erster Test eine Tagestour an den Main zwischen Aschaffenburg und Hanau an, ins bayerisch-hessische Grenzgebiet. Und warum dorthin? Weil man hier den Hasen ein eigenes Denkmal gesetzt hat.

Der April-Band ist da. Es geht aus Österreich wieder in Richtung Norden: Nach Thüringen.
