Mit der Porta Westfalica hat die Weser eine breite Schneise in den Gebirgszug geschlagen und trennt nun das Wesergebirge und das Wiehengebirge.

Mit der Porta Westfalica hat die Weser eine breite Schneise in den Gebirgszug geschlagen und trennt nun das Wesergebirge und das Wiehengebirge.

Minden war, wie auch Osnabrück, schon in der Zeit um 800 Bischofssitz. Nach den Kriegen gegen die Sachsen dienten die neuen Bistümer der Festigung der Macht des Frnkischen Reiches und der Christianisierung. Der heutige Mindener Dom ist zwar nicht ganz so alt, aber das romanische Westwerk stammt noch aus dem 12. Jahrhundert. Das Langhaus ist gotisch.

Nettelstedt liegt am Wiehengebirge. Das sieht man schön vom Großen Torfmoor aus, das am Nordrand des Gebirgszuges liegt.

Die Handball-Bundesliga war in den 80er Jahren keine Großstadt-Liga. So lernte ich viele kleine Orte kennen, die ich mühsam im Shell-Atlas suchen mußte: Großwallstadt, Hofweier, Hüttenberg, Gensungen… In Ostwestfalen wurde ich gleich zweimal fündig: Da gab es Grün-Weiß Dankersen (bei Minden) – und den TuS Nettelstedt.

Wie Traunreut oder Waldkraiburg in Bayern, wo ich ja im März erst war, ist auch Espelkamp eine Stadt, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist.

Bünde war früher ein Zentrum der Tabakindustrie, weshalb die Stadt den Zigarrenfabrikanten in der Fußgängerzone ein Denkmal gesetzt hat.

In Gesmold, einem Stadtteil von Melle, steht noch die Femlinde, wo bis in die Neuzeit hinein Gerichte abgehalten wurden.

Der Ort lag ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute. Dann aber zeigte die Touristen-Info in Ibbenbüren in ihrem Schaufenster die Sehenswürdigkeiten der Umgebung, und der Reisehase beschloß, einen Umweg einzubauen. Aus Gründen.

Die Stadt kenne ich schon von einem Besuch in grauer Vorzeit (das muß so etwa 2003 gewesen sein) und zwei Spielbesuchen an der Bremer Brücke. Beim ersten Stadtbesuch damals war es ein verregneter Februartag. Heute das Kontrastprogramm: August, Sonne.
