Teil 2 des Rundgangs durch Cork.

Cork (Corcaigh) ist die drittgrößte Stadt Irlands, mit etwas mehr als 200.000 Einwohnern. Daß es eine Großstadt ist, habe ich gestern schon gespürt, als ich in der Rush Hour angereist bin, was so etwas wie eine Lektion Linksverkehr für Fortgeschrittene war, obwohl ich nicht einmal ins Stadtzentrum hinein mußte (das B&B ist, aus genau diesen Gründen, etwas außerhalb). Ging aber alles gut. Und es geht ohnehin deutlich gesitteter zu als z.B. auf dem Péripherique um Bordeaux.

In der Hafenstadt Kinsale (Cionn tSáile) haben sie noch tiefer als in anderen irischen Städten in die Farbtöpfe gegriffen.

Der Old Head of Kinsale ist ein Kap an der Südküste, das sehr weit ins offene Meer hinausragt.

An einer weiteren Bucht an der Südküste liegt der kleine Ort Timoleague (Tigh Molaige). Das Ortsbild wird von den Ruinen des Franziskanerklosters beherrscht.

Clonakilty (Cloich na Coillte) ist eine durchaus geschichtsträchtige Stadt. Das zeigt zum Beispiel ein Wandgemälde mit wichtigen Persönlichkeiten und Ereignissen.

Skibbereen (An Sciobairín) liegt an der irischen Südküste und gehört zum County Cork. Diese alte Brücke, die am Stadtrand über den River Ilen führt, ist die New Bridge.

Bantry (Beanntraí) ist ein kleiner Hafenort am Ende der Bantry Bay, einer Meeresbucht, die hier zwischen den Halbinseln Beara und Mizen tief ins Landesinnere hineinragt. Begrüßt wird man in Bantry vom bereits genannten Heiligen Brendan, der hier als (Schiffs-)Reisender dargestellt ist.

Die Reise geht heute südwärts, weg aus Killarney und all den Sehenswürdigkeiten des Nationalparks und des County Kerry. Über den Caha Pass, der Kenmare und Glengarriff verbindet, führt die Reiseroute in den County Cork, die flächenmäßig größte Grafschaft in Irland (Fläche: Drei Saarland). Die gut ausgebaute und meist ausreichend breite Paßstraße führt durch den östlichen Teil der Halbinsel Beara.
