In Zwiefalten war ich schon mal, im Winter und bei ordentlich viel Schnee, aber bei ähnlich tollem blauem Himmel.

Heute hingegen ist Frühlingswetter, und die Störche auf den Dächern sind auch längst zurück.


Der barocke Kirchenbau von Zwiefalten, ein Werk von Johann Michael Fischer, zählt zu den großartigsten Gebäuden der Barockzeit in Deutschland. Im oben verlinkten Beitrag sind einige Bilder, die das untermauern.

Während Zwiefalten unten in einem Bachtal liegt, reicht das Gemeindegebiet weit hinaus auf die Hochflächen der Alb. Zu den Ortsteilen zählt auch ein Ort mit einem der ungewöhnlichsten Namen des Landes: Upflamör.

Irgendwie klingt das, zumindest die Endung, fast schon französisch, aber dafür ist der französische Sprachraum dann doch zu weit weg. Des Rätsels Lösung: Es gibt in der Nähe einen Ort namens Pflummern, und Upflamör bedeutet vermutlich Ober-Pflummern. Wie allerdings das ö in die Endung geraten ist, bleibt unklar.
Upflamör hat nicht einmal hundert Einwohner und besteht daher im wesentlichen aus einer einzigen Straße, an der aber immerhin auch ein Rathaus steht, weil der Ort bis 1974 noch eine eigenständige Gemeinde war.

Auf den Feldern rund um den Ort wird eine der regionalen Spezialitäten angebaut: Linsen!

Östlich von Zwiefalten liegt mit Obermarchtal ein weiteres bedeutendes Kloster, wie Zwiefalten ebenfalls eine barocke Anlage. Obermarchtal wurde ursprünglich von Benediktinern gegründet und kam 1171 zum Prämonstratenserorden. Die heutige Anlage stammt aus der Zeit um 1700, so daß Obermarchtal (wie auch Zwiefalten) ordnungsgemäß als Etappenort der Oberschwäbischen Barockstraße dienen kann.

Im Inneren sind – unter anderem – die stuckverzierten Decken sehenswert.

Noch ein paar Kilometer weiter östlich ist dann wieder das Donautal erreicht. Hier liegt Munderkingen auf einem höhergelegenen Plateau im Inneren einer Donauschleife. Das Rathaus hat die regionaltypischen Storchennester, die hier die Schornsteine unbenutzbar machen.

Auf dem Marktplatz steht der Löwenbrunnen.
