Bebenhausen

Die Kurztour über die Schwäbische Alb hat im Neckartal begonnen und endet auch wieder dort, allerdings etwa 80 Flußkilometer nördlich von Rottweil und genauer gesagt nicht direkt am Neckar, sondern in einem kleinen Seitental im Schönbuch. Dort liegt das Zisterzienserkloster Bebenhausen.

Das Kloster bestand von 1190 bis 1560. Danach wurde das Langhaus der romanischen Klosterkirche abgerissen und später durch ein kurzes gotisches Langhaus ersetzt. Die Kirche ist also heute nur noch Fragment, mit immerhin noch originalem Querhaus, Chor und Vierungsturm, aber eben einem Langhaus, das nur noch ein Drittel des Originals ausmacht.

Um die Kirche liegen die Gebäude der Klosteranlage, die später von den württembergischen Herrschern zum Jagdschloß umgebaut wurde und in den frühen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg als Sitz des Landtages von Württemberg-Hohenzollern diente, einem von drei Bundesländern, die 1952 das heutige Baden-Württemberg bildeten.

In Bebenhausen war ich natürlich schon: Erstmals 2003, also ziemlich am Anfang meiner Zisterzienser-Sammlung, jedenfalls was die deutschen Klöster angeht (angefangen hat das ja 2002 in Frankreich, in Pontigny und Fontenay). Die französischen Klosterstandorte habe ich alle besucht, die in Irland und Österreich auch, und in Deutschland fehlt (wie in der Schweiz auch) nur noch eine Handvoll. Die klappere ich demnächst aber auch noch ab. Auch wenn es längst nicht überall so viel zu sehen gibt wie hier in Bebenhausen.

Bebenhausen ist heute ein Stadtteil von Tübingen, wo ich natürlich auch schon war, was aber schon lange her ist. Im Hasenblog ist die Stadt daher noch nicht aufgetaucht, und auch heute fahre ich nur vorbei. Tübingen präsentiert sich dabei so:

(eine von vielen)

Mobiles Netz sucht man in Bebenhausen hingegen vergebens. Das sind halt so die Prioritäten.

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