An Aussichtspunkten besteht in Athen kein Mangel; auf dem Lykabettos und dem Akropolis-Plateau war der Reisehase ja schon. Ein weiterer recht hoher Hügel liegt südlich der Akropolis: Der Musenhügel (griechisch: Lophos Mouson).

An Aussichtspunkten besteht in Athen kein Mangel; auf dem Lykabettos und dem Akropolis-Plateau war der Reisehase ja schon. Ein weiterer recht hoher Hügel liegt südlich der Akropolis: Der Musenhügel (griechisch: Lophos Mouson).

Ich bin noch nicht durch mit den Ruinenstätten. 😉 Die Agorá entwickelte sich im 5. Jahrhundert v. Chr. zum wichtigsten politischen (und wirtschaftlichen) Zentrum des antiken Athen: Hier kamen die freien Bürger der Polis zu Ratsversammlungen zusammen.

Am nordöstlichen Fuß des Lykabettos, im Stadtteil Ampelokipi, liegt das Apostolos-Nikolaidis-Stadion. Hier spielt Panathinaikos Athen, der nach Olympiakos zweiterfolgreichste Fußballclub Griechenlands. Das Stadion steht in einem etwas abgewetzt wirkenden Viertel, in das es sich mit seinem ebenfalls etwas abgewetzt wirkenden Bauzustand (jedenfalls von außen betrachtet) ziemlich gut einfügt.

Der höchste Berg im Bereich der Athener Innenstadt ist der Lykabettos. Als höchster Berg im Athener Stadtgebiet schaut er ziemlich markant aus der Ebene heraus und ist von vielen Stellen zu sehen, zum Beispiel von der Akropolis.

Kerameikos, auch eine der sieben im Kombi-Ticket enthaltenen antiken Stätten, ist der am besten erhaltene antike Friedhof Athens. Es ist heute eine große Parkanlage mit zahlreichen Ruinen.

Natürlich ist auch der Fußball ein Thema auf dieser Städtereise. Nachdem es Ende letzten Jahres im ohnehin seit Jahren von Gewalt geplagten griechischen Fußball nach schweren Ausschreitungen eine komplette Zuschauersperre gab, hatte ich einen Spielbesuch allerdings gar nicht erst eingeplant. Ans Georgios-Karaiskakis-Stadion von Olympiakos wollte ich aber trotzdem. Es liegt im Osten von Piräus und hat direkten Anschluß an die Metrolinie 1, die die Stadtzentren von Athen und Piräus verbindet. Die Haltestelle Faliro liegt direkt vor dem Stadioneingang.

Die Hafenanlagen von Piräus sind bekannt, spätestens seit zu Beginn der 60er Jahre ein Lied ankündigte: “Ein Schiff wird kommen…”.

Demos Peiraia – so steht es auf der Stadtflagge von Piräus: Das Volk bzw. die Gemeinde von Piräus. Die Stadt betont damit auch ihre Eigenständigkeit, denn sie ist zwar Hafen für das abseits der Küste gelegene Athen, aber nicht etwa ein Stadtteil der Hauptstadt.

Im Jahr 86 v. Chr. wurde Athen Teil des Römischen Reiches. Die Römer waren also hier, ebenso wie ein paar Jahre später Asterix und Obelix. Nur Goethe hat es – o Wunder – nie nach Griechenland geschafft. Die Römer haben in Athen sichtbare Spuren hinterlassen. Daß sie den unterworfenen Gebieten doch einiges Gutes gebracht haben, mußten ja sogar die Kämpfer der Judäischen Volksfront zugeben. Gesundheitswesen, Straßen, Kanalisation und so.
