In Drumcondra und den Nachbarstadtteilen sind gleich mehrere Fußballclubs zuhause, die fester Bestandteil der ersten irischen Liga sind.

In Drumcondra und den Nachbarstadtteilen sind gleich mehrere Fußballclubs zuhause, die fester Bestandteil der ersten irischen Liga sind.

Der Croke Park in Drumcondra ist mit 82.000 Plätzen das mit Abstand größte Stadion Irlands und eines der größten Sportstadien Europas.

Drumcondra ist ein Stadtteil etwas weiter im Norden von Dublin. Nicht sehr bekannt zwar, aber doch mit ein paar nennenswerten Sehenswürdigkeiten und einigen durchaus hübschen und sehr typischen Häuserzeilen.

Genau wie letztes Jahr geht auch dieses Jahr die erste große Reise nach Irland. Dieses Mal aber etwas kürzer (13 statt 20 Reisetage). Der Schwerpunkt wird die irische Ostküste sein. Da bietet sich Dublin als Startpunkt und zur Einstimmung natürlich an.

Die Pogues, deren Lieder ja fast schon zum Soundtrack dieser Tour geworden sind, weil sie einfach zu fast jedem irischen Thema den passenden Song haben, schrieben natürlich auch ein Lied zur großen Hungersnot von 1846-49. Es ist eines ihrer schönsten Lieder, hervorragend komponiert und mit kraftvollem, hoch emotionalem Text: Es heißt “Thousands are sailing” (“…across the Western Ocean / To a land of opportunity / That some of them will never see”). Auch “The fields of Athenry”, das vielleicht schönste aller irischen Volkslieder überhaupt, handelt von der “Great Famine”.
Die Southside.
Südlich der Liffey liegen die eher bürgerlichen Stadtteile Dublins. Typisch sind hier ganze Straßenzüge mit einheitlicher Bebauung, wie am Merrion Square.
Die Northside.
Die Liffey bildet die West-Ost-Achse der Stadt und teilt Dublin in eine Nordhälfte (eher Arbeiterviertel, jedenfalls früher) und eine Südhälfte (eher bürgerlich).
Der Fußball ist ja in Irland nicht so die große Nummer und liegt auf der Beliebtheitsskala deutlich hinter Rugby, Gaelic Football und Hurling. Und wenn schon Fußball, dann liegt das Interesse hauptsächlich auf der Nationalmannschaft oder auf der englischen Premier League. Die lokalen Fußballvereine Dublins sind, genau wie die in Belfast, im Straßenbild überhaupt nicht präsent, und in den Sportgeschäften kann man zwar Trikots der halben Champions League finden, aber Glentoran FC oder Cliftonville FC (Belfast) bzw. St. Patrick’s Athletic oder Bohemians FC (Dublin) wird man vergebens suchen.
Die Erstligaspiele sind auch in der Regel alles andere als ausverkauft.
Eigentliches Ziel dieser Reise war ja Nordirland, aber da die Flüge nach Dublin gingen, hänge ich noch einen Tag in der irischen Hauptstadt an, nehme am Montagabend noch ein Fußballspiel ins Programm und mache am Dienstag vor dem Rückflug einen Rundgang durch das Zentrum.
Ich habe sechs Stunden Zeit, und da ich mich nicht schone und möglichst viel von der Stadt sehen will, kommt doch einiges an Wegstrecke zusammen – und so viel Bildmaterial, daß ich es auf fünf Beiträge aufteilen muß.