Ich bin nun für die kommenden vier Nächte in Beuthen und damit nun mitten im oberschlesischen Revier gelandet.

Ich bin nun für die kommenden vier Nächte in Beuthen und damit nun mitten im oberschlesischen Revier gelandet.

Aus der Lausitz geht die Fahrt gute 300 Kilometer nach Osten, an Bunzlau, Liegnitz und Breslau vorbei, bei Oppeln runter von der Autobahn und geradeaus hinein in die Region, die nun das eigentliche Thema der Reise sein wird: Oberschlesien. Erster Halt ist Malapane (Ozimek).

Weißwasser liegt nahe der polnischen Grenze und ist eine alte Glasmacherstadt. Daran erinnert zum Beispiel der Glasmacherbrunnen, der einen Kreisverkehr am Bahnhof der Stadt ziert.

Auch in der nahegelegenen Stadt Spremberg, auf Sorbisch Grodk, kann man auf Erwin Strittmatters Spuren wandeln.

Im traditionellen Atlas wird man Bossdom vergeblich suchen. Google Maps aber kennt den Ort: Die Suchanfrage nach Bossdom führt einen in die Gemeinde Felixsee, in das kleine Dörfchen Bohsdorf.

Die heutige Tagesetappe geht in die nördliche Oberlausitz. Wir sind hier tief im sorbischen Gebiet, und zwar in dessen katholischem Teil.

Bautzen ist die Hauptstadt der Oberlausitz und eines der Zentren des sorbischen Siedlungsgebietes. Daher sind auch alle Straßennamen und viele andere Beschriftungen zweisprachig.

Die nächste größere Reise steht an: Zum dritten Mal seit 2024 verschlägt es den Reisehasen nach Schlesien. Nach Niederschlesien (2024) und Breslau und Umgebung (2025) steht nun Oberschlesien auf dem Programm. Damit die Anfahrt (ca. 900 km ab Bad S.) etwas gemütlicher wird, macht der Reisehase aber einen Zwischenhalt mit zwei Übernachtungen in der Lausitz. So bleibt am ersten Reisetag noch ausreichend Zeit für Besichtigungen – und Einkäufe. Denn der erste Halt ist Pulsnitz, und von dort fährt der Reisehase nicht mit leeren Händen weg.

Aus aktuellem Anlaß schreibe ich mal einen Artikel zu Elversberg, auch wenn ich jetzt nicht gerade dorthin gereist bin. Aber jetzt, wo der Ort gerade in aller Munde ist…
