Wenn man mit dem Zug nach Lugano fährt und aus der offenen Empfangshalle des Bahnhofs herausgeht, empfängt einen die Stadt mit dieser Ansicht:

Wenn man mit dem Zug nach Lugano fährt und aus der offenen Empfangshalle des Bahnhofs herausgeht, empfängt einen die Stadt mit dieser Ansicht:

Seit 1878 ist Bellinzona die alleinige Hauptstadt des Tessin. Vorher wechselte sich die Stadt mit Lugano und Locarno ab.

Die Tagestour durchs Tessin ist zweigeteilt: Mit dem Auto geht es zunächst von Acquarossa über Biasca nach Bellinzona, dann von dort per Zug weiter nach Lugano, Mendrisio und Chiasso. Erster Halt des Tages ist Biasca, das an der Verzweigung zweier sehr wichtiger Alpentäler liegt, wie man im Bild sehen kann: Links geht es zum Gotthard, rechts zum Lukmanier.

Der Lukmanierpaß verbindet Disentis in der Surselva in Graubünden mit Biasca im Tessin.

Der rätoromanische Name von Disentis ist Mustér, was auf die wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes hinweist: Das große Benediktinerkloster.

Auf der nördlichen Talseite der Surselva liegt Trun, heute mit etwa 1.100 Einwohnern ein kleineres Dörfchen.

Die Surselva ist das Tal des Vorderrheins, der am Oberalppaß entspringt und dann durch Orte wie Disentis oder Ilanz fließt, bis er bei Reichenau auf den Hinterrhein trifft und mit diesem als vereinigter Rhein nun gemeinsame Sache macht. Surselva bedeutet “oberhalb des Waldes”, womit der Große Wald in der Gegend um die Rheinschlucht gemeint war.

Celerina, rätoromanisch Schlarigna, ist die Nachbargemeinde von St. Moritz und liegt in den Talwiesen am Inn kurz nach dessen Austritt aus dem St. Moritzersee.

Wie schon erwähnt gilt St. Moritz als die Wiege des Wintersports. Unter anderem gab es hier den ersten Skilift, der seine Tätigkeit kurz nach einem anderen wichtigen Ereignis aufnahm: Den Olympischen Winterspielen von 1928. Sie galten damals als erste offizielle Winterspiele; erst später definierte das IOC die 1924 in Chamonix ausgetragenen Winterspiele nachträglich noch als olympisch.

“And when the snow falls you’re found in St. Moritz / With the others of the jet set / And you sip your Napoleon brandy / But you never get your lips wet, no, you don’t.”
