Der Reisehase gönnt sich heute etwas ganz Besonderes: Eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn auf der Albulastrecke von Thusis nach St. Moritz und zurück.

Der Reisehase gönnt sich heute etwas ganz Besonderes: Eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn auf der Albulastrecke von Thusis nach St. Moritz und zurück.

Der Tag in der Lenzerheide ist ein Wandertag. Im Gegensatz zu gestern dürften die Entfernungsmessungen heute einigermaßen stimmen, weil das GPS-Signal hier wohl stabiler ist als in den Schluchten des Balkan… äh… des Hinterrheins. Also, Zahlen bitte: 22,7km in 4:04h. Ca. 500 hm. Start und Ziel waren Parpan:

Lenzerheide ist seit vielen Jahren ein bekannter Name im Tourismus in Graubünden, insbesondere als Wintersportort, in dem inzwischen sowohl alpine Weltcup-Skirennen als auch der Biathlon-Weltcup ausgetragen werden.

Thusis gilt als nördliches Portal zur Viamala – und als wichtiger Bahnknotenpunkt im Netz der Rhätischen Bahn. Am Bahnhof von Thusis trifft der Reisehase eine andere Reisende.

Nach der Viamala verläuft die Veia Traversina weiter am Hinterrhein entlang.

Die Viamala ist eine beeindruckende Schlucht, die der Hinterrhein in vielen tausend Jahren tief in die Felsen gegraben hat.

Es ist Wandertag. Der Reisehase wandert von Sils im Domleschg über die Veia Traversina nach Zillis. Das sind offiziell 11 Kilometer, aber durch mehrere Abstecher und Zusatzrunden werden es deutlich mehr.

Chur ist die Hauptstadt Graubündens; hier lebt etwa ein Fünftel der 200.000 Einwohner des Kantons. Im Merian-Heft Graubünden von 1986 wird ihr “spröder Charme” beschrieben, und an diesem verregneten Montag ist der auch tatsächlich zu spüren.

Rhäzüns (1.600 Einwohner) liegt im Tal des Hinterrheins kurz vor dessen Zusammentreffen mit dem Vorderrhein. Über dem Ort erheben sich die Höhen des Heinzenberges, von denen man heute, bei derart tiefhängenden Wolken, aber nicht allzu viel sehen kann.

Vazerol ist ein kleines Dörfchen an der Straße von Lenzerheide nach Tiefencastel. Es hat eine gewisse historische Bedeutung für den Kanton Graubünden, denn es gilt als “Bündner Rütli”, weshalb man hier einen Gedenkstein aufgestellt hat.
