Zwei große Kirchen prägen die Stadtansicht von Halberstadt: Der Dom und St. Martin.

Zwei große Kirchen prägen die Stadtansicht von Halberstadt: Der Dom und St. Martin.

Weiter in Richtung Süden tauchen dann die ersten Berge auf: Der Harz kündigt sich an (wird aber auf dieser Tour nicht mehr das Thema sein).

Haldensleben liegt nicht mehr in der Altmark, sondern in der Magdeburger Börde. Landschaftlich aber ändert sich dadurch wenig; es ist weiterhin recht flach. Nur der Anteil der Felder wird größer, weil die Böden hier fruchtbarer sind. Börde halt…

Die Fahrtroute führt heute in Richtung Südwesten aus der Altmark heraus. Auch in dieser Ecke liegen noch alte Hansestädte, zum Beispiel Gardelegen.

Es hört nie auf. Das war mal ein Slogan einer Arminia-Werbekampagne. Es paßt aber auch zur Backsteinarchitektur auf dieser Tour: Die Altmark ist voll davon. Tangermünde, Salzwedel, Seehausen, Jerichow… Und Stendal.

Tangermünde schützt sich zur Elbe durch hohe Backsteinmauern, und vermutlich war der Fluß für die Stadt auch immer die größere Gefahr im Vergleich zu feindlichen Truppen.

Orte dieses Namens gibt es hier in der Gegend gleich mehrere. Hier zum Beispiel ein Dörfchen, das zur Gemeinde Wust-Fischbeck gehört.

Heute stehen noch einmal zwei brandenburgische, ostelbische Städte auf dem Plan.

Havelberg war einer der Orte, die ich auf dieser Tour keinesfalls auslassen wollte, bzw. neben den ganzen Zisterzienserklöstern der Grund, mir diese Region als Reiseziel auszusuchen. Und das war auch richtig, denn in diese kleine Hansestadt habe ich mich sofort verliebt.

Nördlich der Elbe schließt sich an die Altmark die Prignitz an, die schon zu Brandenburg gehört, sich landschaftlich aber kaum von der Altmark unterscheidet: Flaches Land mit weiten Acker- und Wiesenflächen, unterbrochen von einzelnen Wäldern. Ab und zu steht ein Reh auf einer der Wiesen. Die Sichtung eines Hasen kann ich aber noch nicht vermelden. In der Prignitz stehen zwei Stadtbesichtigungen auf dem Programm. Los geht’s in Wittenberge.
