Pas de Peyrol / Puy Mary

Der Pas de Peyrol ist mit seiner Paßhöhe von 1589m die höchste (asphaltierte) Paßstraße des gesamten Zentralmassivs. Um zur Paßhöhe zu kommen, hat man drei Auffahrtsmöglichkeiten: Eine von Salers (aus Norden), eine von Aurillac durch das Jordanne-Tal (aus Südwesten) und eine aus Murat bzw. Dienne (aus Osten). Die Paßhöhe ist also auch eine Straßenkreuzung.

Weil alle drei Zufahrtsstraßen recht gut ausgebaut sind und sich der Pas de Peyrol hervorragend als Ausgangspunkt eignet, um den kurzen Aufstieg zum Puy Mary in Angriff zu nehmen, ist hier immer relativ viel los, und es gibt viele Parkplätze entlang der Straße. Und weil hier immer relativ viel los ist, ist das Parken nicht kostenlos, sondern kostet 5€ als Tageskarte, die die einzige Möglichkeit ist, auch wenn man zum Beispiel nur eine halbe Stunde bleiben möchte. Im folgenden Bild ist der Pas de Peyrol links der Bildmitte zu sehen. Rechts der Puy Mary, an dessen Westflanke die Paßstraße verläuft.

Der Puy Mary, wie schon erwähnt mit 1783m der zweithöchste Gipfel der Monts du Cantal, ist kein schwer zu bezwingender Berg, im Gegenteil: Vom Pas de Peyrol hat man einen breiten Weg angelegt, ein zwar steile, aber gut ausgebautes Teer-Band, das fast geradeaus zum Gipfel führt und abgesehen von den Steigungsprozenten keinerlei Anforderungen stellt. Der Weg verläuft im folgenden Bild auf der linken Bildseite die Bergflanke hinauf zum Gipfel (der Berg rechts vorne ist ein Vorgipfel). Heute steige ich nicht zum Puy Mary auf; ich war da schon und mag ja Parkgebühren nicht so. 😉

Stattdessen biege ich nach Süden ab und fahre über den Col de Redondet durch das Jordanne-Tal nach Aurillac.

Die Aussicht ist von der Paßstraße aus zwar nicht ganz so spektakulär wie vom Puy Mary, aber trotzdem auch schon beeindruckend. Zum Beispiel in Richtung Süden. Die Straße im Bild führt in Richtung Aurillac.

Blickrichtung Norden:

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