Von Murat führt die Reiseroute hinein in die Bergregion der Monts du Cantal und hinauf zur Paßhöhe des Pas de Peyrol. Die östliche Zufahrt dorthin führt über den Col de Serre (1384m). An dieser vorgelagerten Paßhöhe sollte man unbedingt einen Zwischenstop einlegen.

Außerdem kann man hier, im Gegensatz zum Pas de Peyrol weiter oben, wo 5€ Tagesgebühr fällig werden, noch kostenlos parken. Am Col de Serre teilt sich die Straße und führt nicht nur zum Pas de Peyrol hinauf, sondern auch hinunter ins Vallée de Cheylade, ein breites, grünes Tal mit vielen schönen Stellen, an denen man ganz wunderbar eine Kaffeepause oder ein Picknick machen kann, wie der Reisehase noch von früheren Reisen weiß. Heute bleibt es aber bei einem Blick von der Paßhöhe:

Bzw. bei mehreren Blicken, denn etwas oberhalb des Col de Serre gibt es weitere Aussichtspunkte, wieder mit Blick auf das Cheylade-Tal.


Vom Col de Serre sieht man auch talwärts in Richtung Dienne, dem kleinen Dorf unten im Tal, in dem die Paßstraße beginnt, die hier am Berghang entlang verläuft,…

…und man sieht die Berglandschaft der Monts du Cantal.


Unübersehbar ist stellenweise auch, daß die Tour de France 2026 über den Col de Serre und den Pas de Peyrol führte. Genauer gesagt die zehnte Etappe von Aurillac nach Le Lioran. Die Fans von Paul Seixas waren ganz besonders fleißig (und haben mit offenbar sehr beständiger Farbe gepinselt). Gewonnen hat die Etappe aber trotzdem, natürlich, Tadej Pogacar, den man hier auch zwei-, dreimal in den Seixas-Block hineingeschmuggelt hat.

Auch der Puy Mary, mit 1783m der zweithöchste Gipfel der Monts du Cantal (nach dem Plomb du Cantal), ist von hier schon zu sehen.
