Hömma, wat is dat denn?

Bönen und Altenbögge waren lange Zeit kaum mehr als eine Handvoll Gehöfte. Bis 1899 mit dem Abteufen von Schacht III der Zeche Königsborn ein rasantes Wachstum in Gang gesetzt wurde. Es entstanden typische Zechensiedlungen.

Auf dem Streckenplan liegen ja auch fünf Zisterzienserklöster, die mir noch in der Sammlung fehlen. Gestern gab’s schon Himmelpforten und (nicht erwähnt) Fröndenberg/Ruhr, heute nun Welver.

Am Hellweg, einer uralten und schon im frühen Mittelalter wichtigen und vielgenutzten West-Ost-Verbindung, liegt Soest.

Die Möhne, ein Ruhr-Nebenfluß, wird bei Günne und Brüningsen durch eine 40 Meter hohe Mauer zu einem großen See aufgestaut.

Ganz viele Menschen haben hier schon ganz viel Zeit verbracht: In Schwerte-Ergste.

Auf dem Programm für die nächste Woche steht Westfalen: Der Hellweg, das Münsterland und Ostwestfalen, was für mich als Armine ja sowieso immer ein lohnendes Reiseziel ist. Außerdem schließe ich so die Lücke zwischen den Touren ins Sauerland und ins Weserbergland. Und hier schon mal ein erstes Photo, damit auch klar ist, wo der Hase langläuft.

Kurze Zusammenfassung zum Heide-Teil dieser Tour durch Niedersachsen: Allzu viel Zeit für die Lüneburger Heide hatte ich aufgrund des straffen Programms leider nicht; eigentlich waren es nur zwei volle Reisetage. Da blieb natürlich einiges auf der Strecke: Der Wilseder Berg zum Beispiel, auch der Vogelpark Walsrode. Oder eine Begegnung mit echten Heidschnucken. Gereicht hat’s nur für diese hier.

Zum Abschluß schauen wir uns tags darauf dann noch Hannover an. Wir starten am Maschsee, damit uns die Stadt direkt ihren schönsten Blickwinkel präsentieren kann:

Sonntags trifft dann Besuch aus Berlin in Celle ein, und wir machen direkt mal einen Stadtrundgang.
