Ganz im Nordwesten von Sachsen-Anhalt, in unmittelbarer Nähe zu Niedersachsen und somit direkt an der ehemaligen Zonengrenze, liegt Salzwedel.

Ganz im Nordwesten von Sachsen-Anhalt, in unmittelbarer Nähe zu Niedersachsen und somit direkt an der ehemaligen Zonengrenze, liegt Salzwedel.

Den nördlichsten Teil Sachsen-Anhalts bildet die Altmark, eine dünn besiedelte Region, die mir aber lange nicht so menschenleer und verlassen vorkam wie die Gegenden an der Oder.

Brandenburg war schon im 12. Jahrhundert Stadt, und daß die Mark und das heutige Bundesland genauso heißen, ist natürlich kein Zufall. Mit dem Dom und den beiden zunächst selbständigen Stadtkernen war Brandenburg ein wichtiges Zentrum innerhalb eines Territoriums, das später zum Kernland Preußens werden sollte.

Und nochmal zwei Zisterzienserklöster. Dieses Mal sogar in besserem Erhaltungszustand, wie hier die Klosterkirche von Lehnin.

Die Klosterkirche in Jerichow ist eines der ältesten Backsteingebäude Norddeutschlands und ein bedeutendes Baudenkmal.

Der Mittellandkanal muß auf seinem Weg von Bevergern (wo der Reisehase ja letzten August schon war) nach Osten zwei große Flüsse überqueren: Die Weser und die Elbe. Die Weser quert er mit der Kanalbrücke bei Minden (auch hier war der Reisehase kürzlich), die Elbe hier bei Magdeburg.

Bei der Besichtigung macht das Stadtzentrum von Zerbst einen sehr eigenartigen Eindruck.

Die Reiseroute führt nun von Eisleben nach Norden, bis hinter Stendal. Drei sehenswerte Städte bleiben dabei außen vor, weil ich hier schon war: Magdeburg, Bernburg und Dessau. Alle drei wären natürlich einen Besuch wett, aber heute fehlt die Zeit. Es reicht aber für einen Halt in Plötzkau, südlich von Bernburg.

Offiziell heißt die Stadt ja Lutherstadt Eisleben, aber ich schreibe ja sowieso schon ständig zu viel, also bleibe ich mal beim eigentlichen Namen.
