Von Cahors aus führt die Tagesetappe ostwärts, immer am Lot entlang. Man kommt dann irgendwann nach Saint-Cirq-Lapopie. Zu übersehen ist der Ort ja nicht.

Auch Saint-Cirq gehört zur Gemeinschaft der „Plus Beaux Villages“. Daß die Orte gerade hier im zentralen Frankreich so häufig Teil dieser Gemeinschaft sind, liegt zum einen an der wunderschönen Landschaft des Zentralmassivs, zum anderen aber auch daran, daß die Keimzelle der „Plus Beaux Villages“ genau hier in der Region ist. Gegründet wurde sie nämlich in Collonges-la-Rouge im Département Corrèze, das nur etwas weiter nördlich liegt (und zum Limousin gehört).

Wenn man in Saint-Cirq den Aufstieg vom wie üblich unten im Tal angelegten Parkplatz geschafft hat, kann man die schmalen Gassen des Ortes besichtigen.


Dort kann man mitten im Ort überraschende Begegnungen haben, die gar nicht so harmlos sind wie sie aussehen: Das ist nämlich, nach Konsultation der Google-Bildersuche, eine Aspisviper. Eine von wenigen Giftschlangen, die Mitteleuropa zu bieten hat. Dieses Exemplar war aber noch recht klein und auch nicht auf Attacke aus. Ich habe aber ohnehin nicht den Drang, irgendwelchen Wildtieren allzu nah auf die Pelle zu rücken. Wofür gibt’s denn schließlich das Tele-Objektiv.
