Mit Nümbrecht vervollständige ich meine Liste der Orte fürs Städtealbum Sauerland / Siegerland / Bergisches Land. Damit steht nun der Fertigstellung von Album Nr. 15 nichts mehr im Weg, und es kann im März wie geplant erscheinen.

Mit Nümbrecht vervollständige ich meine Liste der Orte fürs Städtealbum Sauerland / Siegerland / Bergisches Land. Damit steht nun der Fertigstellung von Album Nr. 15 nichts mehr im Weg, und es kann im März wie geplant erscheinen.

Gummersbach ist mit etwa 50.000 Einwohnern Kreisstadt und ein wichtiges Zentrum im Oberbergischen.

Aus dem Siegerland geht es westwärts zum eigentlichen Ziel der heutigen Tour: Nach Gummersbach. Vor dem Stadtbesuch verschafft sich der Reisehase aber erst einmal einen Überblick. Das geht auf dem 45m hohen Unnenbergturm besonders gut. Der steht, o Wunder, auf dem Unnenberg, einer 506m hohen Erhebung im Bergischen Land.

Auf der Strecke von Bad Laasphe nach Erndtebrück, also vom oberen Lahntal ins obere Edertal, geht es kräftig bergauf, und bald ist rundum alles weiß. Das Rothaargebirge ist nun mal der höchste Teil des rheinischen Schiefergebirges. Der Ortskern von Erndtebrück liegt zum Beispiel auf knapp 500 Metern Höhe; da ist es im Februar nun wirklich keine Sensation, wenn Schnee liegt. In überschaubarer Menge übrigens. Und die Straßen sind frei, also alles kein Problem.

Eine kurze Wochenendtour steht an: Ins Siegerland, ins Bergische Land und in den Westerwald. Natürlich nicht durch die kompletten Regionen, aber zumindest in diese Ecke des Landes. Erster Halt auf der Strecke ist Bad Laasphe im Lahntal.

Fährt man aus der Industrieregion um Differdange und Käerjeng (Kerschen) nach Norden, wird es sehr schnell sehr ländlich. Aus dem dicht besiedelten Ballungsraum wird recht abrupt eine dünn besiedelte Gegend mit kleinen Dörfern, die in Flußtälern zwischen bewaldeten Bergen liegen. Zum Beispiel Useldange mit seiner Burg, die der Reisehase hier präsentiert.

Unmittelbar an der belgisch-luxemburgischen Grenze, aber noch auf belgischem Gebiet, liegen die Ruinen der Zisterzienserabtei Clairefontaine.

Westlich von Niederkorn liegt der Titelberg mit den Ruinen eines keltischen Oppidums, das auch einen Besuch wert wäre. Aber dafür reichte die Zeit nicht mehr. Daher konzentriert sich der Reisehase erstmal auf Fond-de-Gras in einem Tal am Fuß des Titelbergs.

Niederkorn (oder Nidderkuer auf Luxemburgisch) ist ein Stadtteil von Differdange und ebenfalls von der Eisen- und Stahlindustrie geprägt. Der Arbeiterstadtteil liegt am Rand des Eisenerz-Tagebaugebietes Giele Botter, das heute ein großes Naturschutzgebiet ist. Der Ort selbst bietet keine großartigen Sehenswürdigkeiten; an der zentralen Kreuzung steht das Schulgebäude.

Wie fast alle luxemburgischen Städte hat Differdange drei Namen: Neben der französischen Version aus dem Beitragstitel gibt es auch eine deutsche (Differdingen) und eine luxemburgische (Déifferdeng). So einfach ist es nicht immer: Troisvierges ist Ulflingen ist Ëlwen. Hier in Differdange dominiert aber eindeutig das Französische. Die Stadt ist, neben Esch-sur-Alzette und Dudelange, eines der Zentren des luxemburgischen Industriereviers und die drittgrößte Stadt des Landes. Daß Differdange aber schon vor der Industrialisierung bestand, zeigt der alte Ortskern um das Alte Stadthaus mit neuem Anbau, heute als Kulturzentrum genutzt.
