Erndtebrück

Auf der Strecke von Bad Laasphe nach Erndtebrück, also vom oberen Lahntal ins obere Edertal, geht es kräftig bergauf, und bald ist rundum alles weiß. Das Rothaargebirge ist nun mal der höchste Teil des rheinischen Schiefergebirges. Der Ortskern von Erndtebrück liegt zum Beispiel auf knapp 500 Metern Höhe; da ist es im Februar nun wirklich keine Sensation, wenn Schnee liegt. In überschaubarer Menge übrigens. Und die Straßen sind frei, also alles kein Problem.

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Luxemburgs Westen

Fährt man aus der Industrieregion um Differdange und Käerjeng (Kerschen) nach Norden, wird es sehr schnell sehr ländlich. Aus dem dicht besiedelten Ballungsraum wird recht abrupt eine dünn besiedelte Gegend mit kleinen Dörfern, die in Flußtälern zwischen bewaldeten Bergen liegen. Zum Beispiel Useldange mit seiner Burg, die der Reisehase hier präsentiert.

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Niederkorn

Niederkorn (oder Nidderkuer auf Luxemburgisch) ist ein Stadtteil von Differdange und ebenfalls von der Eisen- und Stahlindustrie geprägt. Der Arbeiterstadtteil liegt am Rand des Eisenerz-Tagebaugebietes Giele Botter, das heute ein großes Naturschutzgebiet ist. Der Ort selbst bietet keine großartigen Sehenswürdigkeiten; an der zentralen Kreuzung steht das Schulgebäude.

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Differdange

Wie fast alle luxemburgischen Städte hat Differdange drei Namen: Neben der französischen Version aus dem Beitragstitel gibt es auch eine deutsche (Differdingen) und eine luxemburgische (Déifferdeng). So einfach ist es nicht immer: Troisvierges ist Ulflingen ist Ëlwen. Hier in Differdange dominiert aber eindeutig das Französische. Die Stadt ist, neben Esch-sur-Alzette und Dudelange, eines der Zentren des luxemburgischen Industriereviers und die drittgrößte Stadt des Landes. Daß Differdange aber schon vor der Industrialisierung bestand, zeigt der alte Ortskern um das Alte Stadthaus mit neuem Anbau, heute als Kulturzentrum genutzt.

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