Album Nummer vier ist da, und zwar schon etwas länger, denn es ist der Januar-Band. In diesem Reisehasen-Album geht es ins schöne Westfalen. Das Titelbild zeigt Schloß Brake in Lemgo.

Album Nummer vier ist da, und zwar schon etwas länger, denn es ist der Januar-Band. In diesem Reisehasen-Album geht es ins schöne Westfalen. Das Titelbild zeigt Schloß Brake in Lemgo.

Im unendlich verlängerten Lockdown kann der Reisehase nichts anderes tun als ab und zu ein weiteres Album vorzustellen. Nach Band 2 (Schleswig-Holstein) springen wir für den Dezember-Band weit in den Süden bzw. Südosten, in den Bayerischen Wald. Das Album umfaßt zwei der sieben bayerischen Regierungsbezirke: Niederbayern und Oberpfalz.

Bei der Vorstellung des Saarland-Bandes hatte ich ja erwähnt, daß die Buchreihe in monatlicher Folge erscheinen wird und daß der erste Band der Reihe vom Oktober stammt. Daraus folgt: Den November-Band gibt’s auch schon etwas länger.

Der Reisehase ist ja nun schon seit mehreren Monaten zur Untätigkeit verdammt. Damit er aber in den Zeiten andauernder Isolationshaft in seiner Freizeit nicht völlig durchdreht (oder weil er jetzt völlig durchgedreht ist – wer will das schon genau sagen…), stellt er nun eine neue Buchreihe vor: Die Reisehasen-Alben.

Die Sonne an diesem Novembersamstag lockt den Reisehasen spontan nach draußen. Für eine längere Anreise ist es da zwar zu spät, aber wenn die Weinberge schon um die Ecke liegen, kann man das ja ausnutzen. Also auf zu einem schönen Rundweg in die Weinberge am Westrand des Kraichgaus.

Diesen sonnigen Herbstsamstag verbringt der Reisehase an der Weinstraße, wo die Weinberge mit ihren Herbstfarben zum Wandern einladen.

Am Stadtrand von Fürstenfeldbruck westlich von München steht eine große barocke Klosteranlage.

Das mit den Flußnamen funktioniert in Bayern bisweilen etwas komisch. Ein Fluß, der in Tirol noch Großache heißt, kriegt an der Grenze einen neuen Namen verpaßt und heißt nun Tiroler Achen – bis er in den Chiemsee fließt. Der Abfluß heißt dann plötzlich Alz. Und in den Ammersee fließt die Ammer hinein und die Amper wieder hinaus. Der somit zwischen Ammer und Amper gelegene See ist mit 47 qkm der drittgrößte bayerische See.

Das Andechser Gefühl ist ein Film von Herbert Achternbusch, in dem ein Dorfschullehrer seinem tristen Leben durch reichlichen Bierkonsum zu entfliehen versucht. Mit dem hier produzierten Klosterbier ist das ja nicht unbedingt schwierig. Und vielleicht wär das auch ein Ausweg aus der aktuellen Corona-Tristesse.

Eigentlich ist hier in Penzberg alles sehr typisch für die oberbayerischen Voralpen: Schöne Landschaft, viel Kultur: das Kloster Benediktbeuren ist nicht weit weg, am nahen Kochelsee lebte und malte Franz Marc, und Berge wie die Benediktenwand laden zum Wandern ein. Aber Penzberg liegt am Fuß eines Berges, der besonders ist.
