Mitten im Juragebirge und im Kanton Neuchâtel gelegen, ist La Chaux-de-Fonds heute das Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie. Außerdem ist die Stadt seit einigen Jahren UNESCO-Weltkulturerbe.

Mitten im Juragebirge und im Kanton Neuchâtel gelegen, ist La Chaux-de-Fonds heute das Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie. Außerdem ist die Stadt seit einigen Jahren UNESCO-Weltkulturerbe.

Etwa zehn Kilometer von La Chaux-de-Fonds liegt Le Locle, so etwas wie der kleine Bruder der großen Uhrenstadt – und der ältere Bruder, denn Le Locle gilt als Wiege der Schweizer Uhrenindustrie.

Zwischen La Tène und dem Val de Travers lagen noch La Chaux-de-Fonds und Le Locle auf der heutigen Route, aber das wird jetzt zu viel. Die Artikel kommen morgen. Daher jetzt direkt zum Val de Travers, einem recht engen, etwas abgelegenen Gebirgstal.

Am nördlichen Ende des Neuchâteler Sees, beim kleinen Ort La Tène, entdeckte man ab 1857 die Reste einer eisenzeitlichen Siedlung. Die Funde, Schwerter und Reste von Pfahlbauten, waren so bedeutend, daß der Ort einer gesamten Epoche seinen Namen gab.

Auf der Straße, die von Twann am Bieler See hinauf nach Lamboing führt, wurde in den frühen 50er Jahren ein Verbrechen begangen: Ein Polizist wurde in seinem Auto erschossen. Schnell geriet der undurchsichtige Geschäftsmann Gastmann in Verdacht.

Solothurn ist die Kantonshauptstadt, aber nicht die größte Stadt des Kantons. Das ist Olten. Und auch Grenchen hat knapp mehr Einwohner als Solothurn, nämlich etwa 17.500.

Von Solothurn bin ich wirklich begeistert. Es gibt in der von Mauern umgebenen Altstadt viele schöne Plätze und Straßen mit einigen alten Figurenbrunnen.

Solothurn ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. Zwar hat die Stadt nur 17.000 Einwohner, aber sie wirkt deutlich größer, vielleicht auch, weil einige direkt angrenzende Umlandgemeinden da nicht mitzählen, aber zum Ballungsraum im Tal der Aare gehören.

Bei Attisholz direkt am Aareufer wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Zellulosefabrik errichtet. Sie war die erste und größte der Schweiz. Sie wurde um das Jahr 2000 von internationalen Konzernen übetnommen und 2008 geschlossen.

Der Tag beginnt abenteuerlich. Von Délémont nach Solothurn kommt man entweder über größere Umwege oder über den Balmbergpaß. Das ist aber nichts für schwache Nerven. Die schmale Paßstraße ist nämlich stellenweise wirklich nur zwei Meter breit, dafür sehr kurvig – und das alles bei einer Steigung von durchschnittlich 15%, wobei einzelne Rampen auch bis zu 25% erreichen. Es ist eine der steilsten Paßstraßen der Schweiz.
