Rybnik war in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg ein mittelgroßes Städtchen mit etwa 30.000 Einwohnern, das 1922 bei der Teilung Oberschlesiens zu Polen gekommen war. Nach dem Krieg wurde die Stadt zum Zentrum eines großen Industriegebietes, einer Art Filial-Revier zum Oberschlesischen Revier. Heute ist Rybnik eine Großstadt mit über 130.000 Einwohnern.

Es gibt einige Hochhaus-Siedlungen in der Peripherie, aber auch einen Innenstadtkern, der einen Besuch auf jeden Fall lohnt. Auch Rybnik hat einen Ring, der von vielen Cafés und Restaurants mit Außenbereichen belegt ist.

Der Stadtname kommt vom slawischen Wort Ryba, das Fisch bedeutet. Daher ist im Stadtwappen auch ein Fisch zu sehen.

Man kann in der Stadt aber auch andere Tiere treffen.

Nicht weit vom Ring steht das Rybniker Schloß aus dem 18. Jahrhundert.

Und es ist noch nicht einmal zwei Monate her, daß ich 2350 Kilometer von hier gewesen bin, in einer der Rybniker Partnergemeinden.

Oft lohnt sich ja auch ein Blick ins örtliche Stadion, so auch in Rybnik. Zwar ist Energetyk Rybnik, früher auch ROW Rybnik genannt, mit seiner Handvoll Erstliga-Spielzeiten keine ganz große Nummer im polnischen Fußball, aber das Städtische Stadion ist trotzdem eine sehr große Anlage.

Die Laufbahn um das Spielfeld dient in erster Linie für Motorrad-Sandbahnrennen, wie man sehen kann.
