Universität des Saarlandes (2)

Die Uni hat sich im Lauf der Jahre vom eigentlichen Kern des Uni-Geländes, vom Areal der ehemaligen Kasernen, vor allem in Richtung Osten immer weiter ausgebreitet. Es sind zahlreiche neue und moderne Gebäude entstanden.

Auf dem Campus siedelten sich verschiedene Institute an, zum Beispiel das DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz), wo ich auch eine zeitlang als studentische Hilfskraft gearbeitet habe. Und zwar genau hier: Hinter dem runden Fenster rechts. 🙂

Der Mann, der hier seine Flügel ausbreitet, ist übrigens ein Kunstwerk von Oswald Hiery namens Automedon (das war der Wagenlenker des Achilles im Trojanischen Krieg, der aber – wie ich vermute – in der Realität etwas anders ausgesehen haben dürfte). Ansonsten sind in den letzten Jahren auch einige neue Gebäude hinzugekommen. Es gibt unter anderem ein Gründerzentrum, ein Helmholtz-Institut und einen Science Park (der grau-weiße Bau rechts):

Mancher Neubau (also neu seit meiner Uni-Zeit, die ja nun auch schon 25 Jahre her ist.. tja… “es is, wie’s is”) kann sich auch architektonisch durchaus sehen lassen. Zum Beispiel das Fraunhofer-Institut:

Oder das KIST (Korean Institute for Science and Technology).

Außergewöhnlich und inzwischen auch denkmalgeschützt, ist das Mensagebäude. Der extravagante Sichtbeton-Bau wird nicht jedem gefallen; das ist beim sogenannten “Brutalismus” auch nicht zu erwarten. Aber Architekt Walter Schrempf und Künstler Otto Herbert Hajek schufen einen sehr markanten Bau, der trotz Sichtbeton recht farbenfroh daherkommt, auch wenn die von Hajek verwendeten Farben rot, gelb und blau (man darf da durchaus an die Farbenlehre des Bauhauses denken) durchaus mal eine Auffrischung vertragen könnten.

Das gilt auch für die Kunstwerke vor dem Haupteingang, wie dieses Stelenfeld hier.

Der (heute leider nicht zugängliche) große Speisesaal der Mensa – markiert durch die Fensterreihe im Obergeschoß – ist sehr hell und definitiv sehr gelungen. Auch dort gibt es viele rote, gelbe und blaue Betonelemente an den Decken und als Trennwände. Dem Reisehasen jedenfalls gefällt’s hier immer noch. War sowieso eine gute Zeit, die Uni-Jahre an einer wirklich guten Uni. Liebe Grüße nach Saarbrücken!

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