Swinemünde (2)

Das Wahrzeichen Swinemündes steht gar nicht in der Stadt selbst, sondern etwas außerhalb: Die Mühlenbake.

Sie markiert am Ende einer längeren Mole seit 1874 die Mündung der Swine in die Ostsee. Eine Mühle war es natürlich nie, sondern ein Signal, das anfangs mit den sich drehenden Flügeln und den so erzeugten Blinkzeichen den Schiffen Orientierung bot.

Das tut sie heute noch, zum Beispiel für die Fähren, die von hier auslaufen. Der Verkehr ist durchaus rege, auch weil Swinemünde ein Vorhafen für Stettin ist. Es gibt Verbindungen nach Schweden, wie mit der Cracovia der Polferries, die sich hier gerade auf den Weg nach Ystad macht.

Auch die deutsche TT-Linie fährt Swinemünde an.

Von der Mühlenbake aus kann man lange am breiten Sandstrand entlanggehen. Auf polnischer Seite braucht man dafür auch keinen Eintritt zu zahlen wie nebenan in Ahlbeck.

Auch in Swinemünde gibt es modernste Wohnanlagen unmittelbar an der Strandpromenade.

Und dann ist, nach gut vier Kilometern Fußweg seit der Mühlenbake, die Grenze erreicht. Der deutsch-polnische Hase (Zając) macht mal Rast.

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