Stein liegt am Austritt des Rheins aus dem Untersee zu beiden Seiten des Flusses.

Stein liegt am Austritt des Rheins aus dem Untersee zu beiden Seiten des Flusses.

Im Norden grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee (zwischen Kreuzlingen und Arbon) und den Untersee, also den Seeteil westlich der Engstelle, an der auch Konstanz und das thurgauische Kreuzlingen liegen.

Der Kanton Thurgau reicht im Süden wie ein Keil zwischen die Kantonsgebiete von Zürich und St. Gallen. Diese Gegend wird Hinterthurgau genannt, oder Tannenzapfenland, wegen der vielen Nadelwälder.

Der Thurgau ist erst seit 1803 ein Schweizer Kanton, war aber schon seit dem 16. Jahrhundert als sogenannte „gemeine Herrschaft“ ein Untertanengebiet der Eidgenossen. Davor war die Region südlich des Bodensees längere Zeit eng mit Konstanz verbunden. Die Thurgauer versuchten auch mehrfach, Konstanz zur Eidgenossenschaft zu holen, was aber nie gelang.

Der historische Stadtkern von Zürich liegt am linken (westlichen) Ufer der Limmat auf einem Hügelrücken zwischen der Limmat und der Sihl.

Der Fluß durch Zürich ist die Limmat, und wenn man am Fluß entlanggeht, kommt man an einem Großteil der Sehenswürdigkeiten der Zürcher Innenstadt vorbei.

Zürich, mit fast einer halben Million Einwohner die größte Stadt der Schweiz, ist nun endgültig das Kontrastprogramm zu kleinen Dörfern wie Sils im Domleschg, Brusio oder Filisur. Der Reisehase ist zum ersten Mal in Zürich und streift daher zunächst einmal auf konventionellen Pfaden durchs Stadtzentrum, das zu beiden Seiten der Limmat an ihrem Austritt aus dem Zürichsee liegt.

Nach all dem Hochgebirge und den spektakulären Landschaften ist Winterthur ein echtes Kontrastprogramm: Die zweitgrößte Stadt des Kantons Zürich und sechstgrößte Stadt der Schweiz ist ein traditioneller Industriestandort.

Von Amden oberhalb des Walensees führt die Reiseroute nun in Richtung Nordwesten, in den Kanton Zürich, genauer gesagt ins Zürcher Oberland. Die Landschaft verändert sich schlagartig: Die Gebirge verschwinden, und das Land ist nur noch leicht hügelig. Auch die Bauweise ist anders. In den Orten gibt es häufiger schöne Fachwerkhäuser, wie hier in Rüti:

Namenstechnisch herrscht hier im Kanton Glarus eine gewisse Monokultur. Die Hauptstadt des Kantons heißt Glarus und ist gleichzeitig der Hauptort der Gemeinde Glarus. Die beiden Nachbargemeinden, wie im vorangegangenen Beitrag schon erwähnt, sind Glarus-Nord und Glarus-Süd. Wenn sich ein Name mal bewährt hat, warum sollte man sich dann noch einen zweiten ausdenken?
