Beim Thema Steinkohlebergbau denkt man in Deutschland immer an das Ruhrgebiet und das Saarland, aber es gab auch im Rheinland ein Kohlerevier, und zwar nördlich von Aachen entlang und zu beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze.

Beim Thema Steinkohlebergbau denkt man in Deutschland immer an das Ruhrgebiet und das Saarland, aber es gab auch im Rheinland ein Kohlerevier, und zwar nördlich von Aachen entlang und zu beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze.

Jülich ist eine 35.000-Einwohner-Stadt im rheinischen Braunkohlerevier an der Rur, die hier zwischen dem Tagebau Inden und dem Tagebau Hambach hindurchfließt.

Monschau hieß bis 1918 noch Montjoie, bevor man den Namen recht ruppig phonetisch eingedeutscht hat. Die korrekte Übersetzung wäre ja eigentlich Freudenberg gewesen. Das Städtchen nahe der belgischen Grenze liegt sehr idyllisch im Tal der Rur, die sich hier in zahlreichen Kurven durch die Nordeifel gegraben hat.

Ich nutze wieder mal ein Wochenende, um ein paar Lücken zu schließen. Für das Reisehasen-Album Mittelrhein fehlen mir noch ein paar Orte, daher geht diese kurze Wochenend-Tour in Richtung Eifel, Kölner Bucht und Mittelrhein, mit Start in der nördlichen Eifel.

Album Nummer 35 behandelt den Niederrhein, eine eher sperrige Region, die vor allem aus touristischer Sicht auf den ersten Blick wenig anziehend wirkt: Eine flache Ebene ohne nennenswerte Erhebungen und lediglich einigen flachen Hügelrücken, die aus der letzten Eiszeit übriggeblieben sind.

Remagen ist, wie im vorangegangenen Beitrag erwähnt, die letzte rheinland-pfälzische Stadt auf der linken Rheinseite. Schräg gegenüber am anderen Flußufer liegt Bad Honnef, die erste nordrhein-westfälische Stadt am Rhein. Die Innenstadt hat einen kleinen, hübschen Marktplatz mit ein paar Fachwerkhäusern.

Zwischen dem Ahrtal und Bonn liegt Meckenheim, eine 25.000-Einwohner-Stadt, die eher wenig touristisch daherkommt, auch im alten Ortszentrum.

Die gut 70 Meter hohe Halde Rheinpreußen liegt im Norden von Moers, zwischen dem Stadtteil Rheinkamp und dem Rhein beim Duisburger Stadtteil Baerl.

“Duisburg-Ruhrort”. So hieß der erste Tatort mit Horst Schimanski als Kommissar. Dieser Meilenstein der Krimi-Reihe aus dem Jahr 1981 spielte in Ruhrort im Milieu der Binnenschiffer.

Das Wochenende verbringe ich endlich mal wieder im Ruhrgebiet, bzw. am Rande desselben in Kamp Lintfort, das offiziell ja schon zum Niederrhein gehört, weil es schon im Kreis Wesel liegt. Aber hier stehen die westlichsten Zechen des Ruhrreviers: Neben dem inzwischen abgerissenen Bergwerk Rossenray ist das vor allem die Zeche Friedrich-Heinrich.
