Militsch (Milicz) liegt an der Nordgrenze Schlesiens. Die Kleinstadt war lange Zeit eine Grenzstadt und Zentrum eines Landkreises, der zu den eher abgelegenen Gegenden im Deutschen Reich zählte. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Gnadenkirche.

Militsch (Milicz) liegt an der Nordgrenze Schlesiens. Die Kleinstadt war lange Zeit eine Grenzstadt und Zentrum eines Landkreises, der zu den eher abgelegenen Gegenden im Deutschen Reich zählte. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Gnadenkirche.

Rawicz gehört inhaltlich eigentlich gar nicht in diese Tour, denn die Stadt gehörte nie wirklich zu Schlesien.

Trachenberg schreibt sich zwar nicht mit D, aber der Drache ist trotzdem seit jeher das Stadtsymbol und taucht auch im Stadtwappen auf. Der Ortsname war eine Übersetzung aus dem Slawischen; die ursprüngliche Siedlung hieß Smigrod, was auch das altpolnische Wort zmij für Drachen enthält (sagt Wikipedia – ich muß das erstmal glauben, weil ich mein etymologisches Ortsnamenlexikon, ein Klotz von gut einem Kilo Gewicht, natürlich zuhause gelassen habe). Heute heißt die Stadt wieder Żmigród.

Wie viele andere Schlösser in Schlesien wurde auch Dyhernfurth, ein paar Kilometer westlich von Breslau, im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber anschließend wieder aufgebaut.

Fährt man von Guhrau aus dem vorangegangenen Beitrag südwärts, kommt man über Landstraßen durch eine landwirtschaftlich geprägte Ebene. Die Böden sind hier sehr fruchtbar, und so fährt man lange zwischen Feldern hindurch und passiert nur wenige kleine Dörfer. Die erste größere Stadt ist dann, nach etwa 40 Kilometern Strecke, Wohlau (Wołów), das aber auch nur etwa 12.000 Einwohner hat.

Guhrau liegt etwas abseits der Hauptverkehrswege im nördlichen Niederschlesien. Der polnische Name ist Góra, was etwas einfallslos ist, weil das einfach nur „Berg“ heißt. Dabei gibt’s hier in der schlesischen Ebene überhaupt keine richtigen Berge.

Breslau ist zwar das eigentliche Ziel dieser Tour, aber die Stadt selbst kommt erst später. Zunächst soll mal das Umland auf dem Programm stehen. Das Hotel ist in Trebnitz (Trzebnica), einer Kleinstadt etwa 20 Kilometer nördlich von Breslau, die ich ohnehin nicht auslassen darf, denn:

Die Schlesien-Tour letztes Jahr im September mußte ich ja leider wegen der Überschwemmungen abbrechen. Einen Teil des ausgefallenen Programms will ich jetzt nachholen: Breslau und Umgebung.

So ein Pokalfinale ist immer ein großes Spiel, sogar für einen Spitzenverein wie den VfB Stuttgart. Für einen Club wie Arminia ist es das wohl größte Spiel in der bisherigen Vereinsgeschichte.

„Einmal im Leben“ haben sie in Bielefeld (und in Berlin) plakatiert, und: „Gibt’s doch gar nicht: Bielefeld im Finale von Berlin“. Und weil das mit dem „Einmal im Leben“ vielleicht, vermutlich, wahrscheinlich, gar nicht so falsch ist für einen Arminia-Fan, war für dieses Wochenende das Pflichtprogramm eindeutig: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
