Grimma liegt am linken Ufer der Mulde, die hier ganz friedlich dahinfließt.

Von Altenburg führt die Tourenstrecke heute nach Norden bis zur Elbe. Ich fahre ja nun nicht ganz unvorbereitet in der Gegend rum, aber trotzdem finde ich es schon bemerkenswert, wieviel Sehenswertes man hier finden kann. Belgern zum Beispiel, das seine Stadtrechte mit einem großen Rathaus und ebenfalls großer Rolandsstatue (am Rathaus links) präsentiert.

Meerane liegt auf einem Bergrücken, was man sehr deutlich in einer Straße sehen kann, die „An der Steilen Wand“ heißt, und zwar mit gutem Grund.

Glauchau liegt südlich von Altenburg und schon in Sachsen. Die Stadt besitzt gleich zwei Schlösser, die direkt nebeneinander stehen: Hinterglauchau und Forderglauchau.

Auch Altenburg ist eine alte Residenzstadt. Es gibt hier in der Region sehr viele davon; die thüringische Kleinstaaterei war berüchtigt. Ich habe ja letztens, bei der Vorstellung des Thüringen-Bandes, zu dem Thema bereits Jean Paul zitiert.

Bei Zeitz, im äußersten Südosten von Sachsen-Anhalt gelegen, war meine Erwartungshaltung etwas anders als bei Gera: Barocke Residenz, alter Bischofssitz: Das klang eigentlich sehr verheißungsvoll.

Direkt gegenüber von Kahl liegt am linken Mainufer Seligenstadt, dessen Hauptsehenswürdigkeit die Einhard-Basilika mit dem angeschlossenen Benediktinerkloster ist.

Am Aschaffenburger Mainufer steht das Schloß Johannisburg, die ehemalige Residenz der Mainzer Fürstbischöfe. Denen gehörten die Stadt und die Umgebung vom zehnten Jahrhundert bis 1803.
