Guben und Forst (Lausitz) gehören auch zu den Städten, die durch die Oder-Neiße-Linie geteilt wurden. In Guben lag der historische Stadtkern am östlichen Neiße-Ufer.

Guben und Forst (Lausitz) gehören auch zu den Städten, die durch die Oder-Neiße-Linie geteilt wurden. In Guben lag der historische Stadtkern am östlichen Neiße-Ufer.

Den Namen kann man sich als Ort ja nicht immer aussuchen. Müllrose hatte irgendwie einfach das Pech, daß sich aus dem sorbischen Miloraz die heutige Namensform entwickelte. Mindestens beim Stadtmarketing dürfte man dennoch etwas neidisch in das nicht weit entfernte Lieberose blicken.

Frankfurt/Oder kennt man aus dem Polizeiruf 110 mit Maria Simon als „Olga Lenski“, die ja leider gerade aufgehört hat. Man hatte da immer das Gefühl, daß sie die schönen Ecken der Stadt nicht zeigen. Aber dann steht man selbst in der Stadt und merkt: Es gibt auch nicht sooo wahnsinnig viele schöne Ecken.

Eisenhüttenstadt: Da ist der Name ja schon Programm. Die Stadt entstand auf freiem Feld in der Nähe der kleinen Oderschiffer-Stadt Fürstenberg ab dem Jahr 1950 als große sozialistische Planstadt um das hier im selben Jahr begonnene Eisenhüttenkombinat.

Fürstenberg ist heute ein Stadtteil von Eisenhüttenstadt und dient so ein wenig als historischer Teil der neuen Stadt, liegt allerdings auch ein paar Kilometer vom neuen Zentrum entfernt.

Ein Zisterzienserkloster gibt es hier im Odertal auch. Und, o Wunder, die Anlage hat sogar die Zeiten überstanden.

Bei Seelow, etwa 15 Kilomter von der Oder entfernt, erstreckt sich ein kleiner Höhenzug, die Seelower Höhen.

Nachdem es die letzten Tage sehr heiß und sonnig war, folgt heute das Kontrastprogramm: Regen. Viel Regen. Sehr viel. Aber vom Photographieren läßt sich der Reisehase nicht abhalten, trotz nasser Füße.
