Von Gleiwitz zur Oder

Von Gleiwitz geht die Tagesetappe erst in südliche, dann in westliche Richtung. Die Tour verläßt damit das Oberschlesische Industrierevier. Hinter der Stadtgrenze Gleiwitz wird es sehr schnell ländlich, und das flache und teils bewaldete Gebiet ist bis zur Oder nicht sehr dicht besiedelt. Größere Städte gibt es hier nicht, nur viele kleinere Orte, die sich als Straßendörfer stark in die Länge strecken. Und ein Zisterzienserkloster.

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Sender Gleiwitz

Heute mal kein blauer Himmel, sondern Regen. Das hält aber einen echten Reisehasen trotzdem nicht davon ab, die Tagesetappe wie geplant durchzuziehen. Es soll ja auch zum Glück nicht so schlimm werden wie vor zwei Jahren, als ich die Tour wegen der Überflutungen abbrechen mußte. Aber mit nassen Füßen werde ich heute rechnen müssen. Egal. Zunächst steht der Sender Gleiwitz auf dem Programm.

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Sohrau (Żory)

Sohrau ist eine etwa 60.000 Einwohner zählende Stadt etwa auf halbem Weg zwischen Rybnik und Pleß, etwa 30 Kilometer südlich des Oberschlesischen Reviers gelegen. Allzu viel war im Vorfeld nicht herauszufinden über die Stadt. Die Schlesien-Bücher, die ich habe (einen eigenen Reiseführer Oberschlesien gibt es gar nicht), erwähnen die Stadt nur kurz, und bei Wikipedia gibt es nicht einmal einen Abschnitt mit Sehenswürdigkeiten. Wie üblich: Alles zu unrecht! Denn Sohrau ist im Zentrum sehr, sehr hübsch.

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