Der Reisehase kann auch luxuriös, wenn er will.

Von Château d’Oex führt der Col des Mosses hinüber ins Rhônetal. Die Paßhöhe liegt auf 1445m. Und hier oben sieht es ganz anders aus als noch ein paar hundert Höhenmeter weiter unten.

Noch etwas höher als La Rossinière liegt Château-d’Oex, ein weiterer Bergort, der als Hauptort des Pays d’Enhaut gilt, des Greyerzer Oberlandes, das 1554 zu Bern und 1803 zur Waadt kam.

Von Gruyère in Richtung Château-d’Oex geht es stetig, aber zunächst recht gemächlich bergauf.

Gruyères (Greyerz) ist eigentlich nur ein kleines Dorf. Aber dank seiner Lage auf einem Berg über dem Gruyère-Land, seiner Festungsanlagen und der weithin sichtbaren Burg gehört es zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten im weiten Umkreis. Und dann ist da ja auch noch der bekannte Käse (in Deutschland auch als Greyerzer bezeichnet). Der kommt aber natütlich nicht nur aus dem Dorf, sondern auch aus dem Umland, dem Greyerzer Land.

In den letzten Tagen sind die Zisterzienser etwas kurz gekommen, was vor allem daran lag, daß es im Jura-Gebirge kaum Klöster des Ordens gibt. Zwischen Fribourg und dem Lac de Neuchâtel sieht das schon anders aus.

Romont ist eine Kleinstadt südwestlich von Fribourg und genau wie dieses, Bulle oder Payerne eine Fesungsstadt.

Payerne ist eine Stadt mit viel Geschichte, gegründet im 3. Jahrhundert n. Chr. und ausgestattet mit einem bedeutenden Kloster der Cluniazenser. Das wurde zwar mit Einführung der Reformation in Bern (1536) aufgelöst, aber die Kirche, im 11. Jahrhundert errichtet und eine der bedeutendsten Cluniazenserarchitektur überhaupt, steht noch.

Etwas nördlich von Yverdon und mit diesem fast schon zusammengewachsen, liegt Grandson ebenfalls am Seeufer.
