Neugablonz

Auf der Reise durchs Sudetenland im Mai dieses Jahres war ich ja auch in Gablonz. Die Tour durch Oberschwaben bietet nun die Möglichkeit, elegant einen Bogen von den Sudeten ins bayerische Voralpenland zu schlagen. Als die Sudetendeutschen nach dem Krieg vertrieben wurden, siedelten sie sich unter anderem auch am nördlichen Rand von Kaufbeuren an. Bzw. sie wurden hier angesiedelt. Wie andere bayerische Vertriebenenstädte (der Reisehase war ja schon in Traunreut und Waldkraiburg) entstand Neugablonz auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsanstalt. Der Ort hat daher natürlich keine historische Bausubstanz.

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Allgäu

Auf dem Tagesprogramm steht das Allgäu, aufgrund des Wetters (Nieselregen… stimmt ja, sowas gab’s ja auch mal. Hat man schon ganz vergessen, daß es außer Sonne/34° noch anderes Wetter gibt…) wird es aber mehr eine Städtetour als eine Landschaftstour. Ein paar schöne Blicke findet der Reisehase aber natürlich trotzdem, zum Beispiel hier von der Pfarrkirche in Eglofs.

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Kempten (Allgäu)

Kempten hat es letztlich Strabon zu verdanken, daß es nachweislich zu den ältesten Städten Deutschlands zählt. Der Historiker erwähnte das antike Cambodunum nämlich im Jahr 18 n. Chr. Das war das erste Kempten. Später kamen zwei weitere hinzu: Eine Reichsstadt und eine Stiftsstadt. Die Fürstabtei Kempten (Benediktiner) und die seit 1289 reichsfreie Stadt bildeten nämlich zwei getrennte Stadtkerne, die noch heute erkennbar sind, auch wenn sie inzwischen natürlich zusammengewachsen sind. Zwischen den Nachbarn Stadt und Abtei krachte es immer mal wieder heftig. In dieser Kirche aber trafen sich beide Städte, denn die Basilika St. Lorenz war sowohl Stiftskirche der Fürstabtei als auch Pfarrkirche der Stadt.

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