Viel zu erzählen gibt es nicht, aber das Licht war auf der Rückfahrt zum Hotel in Tetschen so schön, da mußte ich einfach anhalten. Hier ein paar Impressionen aus dem Elbtal bei Tichlowitz (Těchlovice nad Labem) zwischen Aussig und Tetschen.

Viel zu erzählen gibt es nicht, aber das Licht war auf der Rückfahrt zum Hotel in Tetschen so schön, da mußte ich einfach anhalten. Hier ein paar Impressionen aus dem Elbtal bei Tichlowitz (Těchlovice nad Labem) zwischen Aussig und Tetschen.

Schon ab 1338 gab es in Raudnitz eine Steinbrücke über die Elbe. Das Städtchen mit einem Chorherrenstift und einer bischöflichen Burg profitierte daher von seiner Lage an den Verkehrswegen.

Man sieht sie schon von weitem: Die Hasenburg, die mit diesem Namen für den Reisehasen natürlich Pflichtprogramm ist. Sie liegt auf einem markanten Berg im Böhmischen Mittelgebirge etwa 20 Kilometer südlich des Elbtals bei Leitmeritz.

Am Zusammenfluß von Elbe und Eger entstand schon im 10. Jahrhundert eine Siedlung, die dank einer Elbfähre und der Zolleinnahmen am Fluß sowie mit dem Getreidehandel zu Wohlstand kam: Leitmeritz.

Von Tetschen geht die Tagesetappe elbeaufwärtts. Die nächste größere Stadt am Fluß ist Aussig (Ústí nad Labem), mit fast 100.000 Einwohnern eines der wichtigsten städtischen Zentren im nördlichen Böhmen.

Teplitz oder Teplice oder Teplitz-Schönau, wie die Stadt seit 1895 mit vollem Namen hieß, ist mit heute knapp 50.000 Einwohnern eine der größten Städte hier im nördlichen Böhmen.

Jetzt wird’s erstmal auf dieser Reise zisterziensisch. In Ossegg (Osek) steht ein Männerkloster des Ordens, 1192 von Waldsassen aus gegründet.

Das wichtigste Gebäude in Dux ist das Barockschloß der Grafen von Waldstein, die im 17. Jahrhundert aus Dux eine unabhängige Herrschaft machten.

Vom Berg aus konnte der Reisehase Bilin ja schon sehen. Jetzt folgt noch die Besichtigung aus der Nähe. Bilin hat 17.000 Einwohner, die aber zum größten Teil nicht in der historischen Altstadt leben. Die ist von sehr überschaubarer Größe und besteht eigentlich nur aus dem Hauptplatz und ein paar Straßen drumherum. Bilin gehört ebenso wie Most, Dux und Teplitz zum tschechischen Braunkohlerevier; nördlich der Stadt liegt ein großer Tagebau.

Am fünften Reisetag wird es nun Zeit für die erste nennenswerte Bergwanderung. Bei der Kleinstadt Bilin liegt der Borschen (Bořeň), ein Berg, der mit seinen 539 Metern Höhe zwar nicht sehr hoch ist, aber dennoch sehr markant aus der ihn umgebenden Ebene herausragt.
