Mehrerau

Daß das am Bregenzer Stadtrand gelegene Kloster Mehrerau heute als Territorialabtei und Kopf der Mehrerauer Kongregation zu den wichtigsten Klöstern des Zisterzienserordens zählt, ist an der Architektur zumindest der Klosterkirche nicht ablesbar. Im Gegenteil: Die Kirche ist vor allem von außen, mit Verlaub, ziemlich häßlich.

Andererseits erfüllt der Bau die klassischen Bauvorschriften des Ordens, die Schlichtheit und Schmucklosigkeit verlangten. Aber zisterziensische Romanik ist eben doch etwas anderes als 50er-Jahre-Funktionalismus. Zumindest mit dem Blick von heute betrachtet.

Ebenso schlicht ist auch das Kircheninnere:

Nicht ganz so schmucklos sind aber die Klostergebäude:

Ebenfalls in Mehrerau steht ein vom Kloster betriebenes Sanatorium, dessen Gebäude 1923 von Clemens Holzmeister entworfen wurde. Der Architekt hat 1929 mit St. Agatha im saarländischen Merchingen einen richtungsweisenden modernen Kirchenbau entworfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*