Nach der Wanderung in den Sperrin Mountains folgt noch ein Rundgang durch Dungiven (Dún Geimhin), eine Kleinstadt am nördlichen Fuß der Berge.

Nach der Wanderung in den Sperrin Mountains folgt noch ein Rundgang durch Dungiven (Dún Geimhin), eine Kleinstadt am nördlichen Fuß der Berge.

Die Route der Tagesetappe trifft in Portstewart auf die irische Nordküste und folgt dieser ostwärts bis nach Ballycastle. Wie die meisten (naja, wenn ich ehrlich bin, wie alle) Küstenlandschaften Irlands ist auch dieser Abschnitt sehr sehenswert, und vor allem der Teil um den berühmten Giant’s Causeway ist vielbesucht.

Das geht ja gleich gut los in Coleraine, wenn das erste Geschäft, an dem man vorbeikommt, so heißt und so ein Logo hat:

Kein schönes Thema, aber leider eines, das untrennbar mit Derry und mit der Bogside verbunden ist: Der sogenannte Blutsonntag, der 30. Januar 1972. Besungen wurde dieser schwarze Tag der irischen Geschichte unter anderem von U2, John Lennon (mit sehr explizitem Text) und der Band Cruachan.

Die Bogside von Derry erstreckt sich unterhalb der Derry Walls auf der West- und Nordwestseite der Altstadt. Hier, in einer Geländesenke zwischen zwei Hügelrücken, entstand eine von Iren bewohnte Vorstadt, die noch heute fest in irischer Hand ist. Und damit auch wirklich jeder weiß, wo man hier ist, verkündet es eine Hauswand: Free Derry.

Nach so viel wunderschöner Landschaft wird es jetzt aber mal Zeit für eine wunderschöne Stadt: Der Reisehase präsentiert Derry (irisch: Doire, was “Eichenhain” bedeutet).
