Rottweil

Das (um zwei Urlaubstage verlängerte) lange Maiwochenende führt den Reisehasen auf die Schwäbische Alb. Das ist die letzte noch offene Lücke auf der Reisekarte Deutschland für die Reisehasen-Albumreihe, in der ja nicht mehr viele Deutschland-Bände fehlen. Erster Halt dieser Fünf-Tage-Tour ist Rottweil, was noch gar nicht so richtig zur Schwäbischen Alb gehört, sondern im Neckartal liegt, das hier den Schwarzwald (westlich) von der Alb (östlich) trennt.

Das Tagesprogramm auf dieser Anfahrtsetappe ist ziemlich umfangreich, daher bleibt es bei einem eher kurzen Rundgang durch die sehr hübsche Altstadt, die auf einem Felsrücken über dem Neckartal liegt. Rottweil war Reichsstadt von der Stauferzeit bis 1803, und weil schon die Römer an derselben Stelle eine Siedlung namens Arae Flaviae gründeten, gilt Rottweil als älteste Stadt Baden-Württembergs.

Blick hinunter ins Neckartal:

Vor ein paar Tagen erst ist in Rottweil eine sehr lange und ziemlich hohe Hängebrücke eröffnet worden. Der Reisehase erspart sich den Gang über die Brücke aber, zum einen aus Höhenangstgründen, zum anderen, weil der Eintritt mit 13,50€ mehr als üppig ausfällt. Ich bin ja sogar schon über ähnliche Brücken gegangen, zum Beispiel über die Highline 179 bei Reutte in Tirol oder die für Angsthasen wirklich heftige Anlage am Stuibenfall im Ötztal, aber die waren längst nicht so teuer.

Der Turm im Hintergrund heißt übrigens TK Elevator Testturm und dient tatsächlich der Erprobung von Aufzügen. Weit oben, in 232 Metern Höhe, ist eine Aussichtsplattform. Auch hier ist Eintritt fällig, und auch hier muß man inzwischen 12,50€ hinblättern. Ich hatte den Turm letztes Jahr schon in der Planung; da waren es noch 9€ Eintritt. Die Inflationsrate scheint in Rottweil momentan deutlich höher zu sein als die offizielle Rate von irgendwas um die 2,5%.

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