Das Klosterdorf Glendalough (Gleann Dá Loch = Tal der zwei Seen) zählt zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Irlands. Herausragend ist buchstäblich der 30 Meter hohe Rundturm.

Das Klosterdorf Glendalough (Gleann Dá Loch = Tal der zwei Seen) zählt zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Irlands. Herausragend ist buchstäblich der 30 Meter hohe Rundturm.

Von der Hook-Halbinsel ganz im Süden des County Wexford macht der Reisehase nun einen großen Sprung in Richtung Norden, bis nach Glendalough im County Wicklow, also von der Südküste bis etwa 50 Kilometer vor das Stadtzentrum von Dublin. Ein Zwischenhalt auf der etwa 130 Kilometer langen Fahrt ist Enniscorthy (Inis Córthaidh).

Die letzten Tage lagen ja bereits einige Zisterzienserklöster auf der Reiseroute. Jerpoint, Duiske, Holycross, Kilcooly und so weiter. Hier kommen nochmal zwei: Dunbrody und Tinternparva. Beide sind Ruinen, aber beide sind trotzdem beeindruckend.

Zum zweiten Mal für diese Tour fährt der Reisehase mit der Fähre. Dieses Mal geht die Überfahrt von Passage East nach Ballyhack über den Mündungstrichter des Waterford Harbour.

Und gleich noch ein schöner Strand hinterher. Ein besonders schöner. Ich kenne ja Leute, die Tramore als ihren Lieblingsstrand bezeichnen.

Das Hotel ist nicht direkt in Waterford, sondern ein paar Kilometer außerhalb, direkt am Meer. Woodstown Beach, wie der Strand heißt, ist ein schöner breiter Sandstrand, der vermutlich prima zum Baden geeignet wäre, wenn das Wasser nicht bloß zehn, elf Grad hätte. Meine Meinung. Ich kenne aber Leute, die da jetzt reinhüpfen würden. Meinen Respekt darüber habe ich schon mehrfach ausgedrückt.

Etwas unverhofft komme ich dann sogar noch zu einem Fußballspiel. Geplant war das nicht (ich schwör!), aber wenn genau heute ein Spiel stattfindet, dann kann ich die Gelegenheit ja auch nutzen.

Waterford ist, wie im ersten Beitrag schon erwähnt, eine Stadt mit reicher Geschichte. Ein bedeutendes Kapitel schrieben diese beiden hier:

Where Ireland begins: So wirbt Waterford (Port Láirge) für sich, und das ist sowohl geographisch als auch geschichtlich gemeint. Denn die Stadt im Osten der irischen Südküste ist nicht nur ein Tor zu Irland, wenn man von Südosten anreist, sondern kann auch auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Clonmel (Cluain Meala) ist der nächste Übernachtungsort auf der Reise. Die Stadt am Ufer des River Suir erkundet der Reisehase bei einem Abendspaziergang.
