Die Umgebung von Waldenburg bietet ein ziemliches Kontrastprogramm: Viel Industrie einerseits, idyllische Kur- und Badeorte andererseits. Los geht’s erstmal mit einem Blick in die Waldenburger Bergbauvergangenheit: Die Grube Julia.

Die Umgebung von Waldenburg bietet ein ziemliches Kontrastprogramm: Viel Industrie einerseits, idyllische Kur- und Badeorte andererseits. Los geht’s erstmal mit einem Blick in die Waldenburger Bergbauvergangenheit: Die Grube Julia.

Waldenburg ist heute mit etwa 110.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Niederschlesiens. Die Stadt ist von Schwerindustrie geprägt: Es gab hier mehrere Kohlegruben, außerdem Kokereien, Hüttenwerke, Porzellanfabriken und viele andere Industriebetriebe.

In Wahlstatt (Legnickie Pole) haben im Jahr 1241 Polen und Deutsche gemeinsam gewissermaßen Europa gerettet: Bis hierhin und nicht weiter!

Liegnitz ist die drittgrößte Stadt in Niederschlesien (nach Breslau und Waldenburg) und bis heute ein bedeutender Industriestandort; in der Nähe wird Kupfer abgebaut und direkt vor Ort verhüttet. Außerdem war die Stadt von 1945 bis 1989 der größte sowjetische Truppenstandort in Polen. Wer sich von alldem abschrecken und Liegnitz links liegen läßt (schöner Stabreim, das), verpaßt einiges, denn die Liegnitzer Altstadt ist unbedingt sehenswert.

Jauer (Jawor) liegt südlich von Liegnitz in der Ebene an der Wütenden Neiße, ein Bach, der offenbar zum Jähzorn neigt, heute aber nicht sehr wütend aussieht (und auch nicht viel Wasser führt). Die weitaus bemerkenswertere Sehenswürdigkeit in der Stadt ist daher auch dieser Fachwerkbau:

Die dritte Tagesetappe startet in Freiburg in Schlesien (Świebodzice) und führt von hier in Richtung Norden durch das Sudetenvorland. Ein prägnanterer Titel für den ersten Teil der Etappe ist mir nicht eingefallen.

Königszelt bzw. Jaworzyna Śląska (was keine phonetische Übertragung ist, sondern eine eigenständige Bezeichnung) ist ein Ort, der nur dank der Eisenbahn existiert. Hier entstand um 1850 ein Bahnknoten, später ein Bahnbetriebswerk, und um die Bahnanlagen entwickelte sich eine Eisenbahnersiedlung. Heute hat Königszelt die Stadtrechte und etwas mehr als 5.000 Einwohner.

Am nördlichen Fuß des Zobten liegt, der Name verrät es, die Kleinstadt Zobten am Berge (Sobótka).

Am zweiten Tag steht schon die erste Bergetappe auf dem Programm: Eine Wanderung auf den Zobten, polnisch Ślęża,

Bolkenhain (Bolków), eine Kleinstadt im Bober-Katzbach-Gebirge, wird von der Bolkoburg überragt.
