Wandertag!
Von Eschenau, einem kleinen Dorf in den Bergen zwischen dem Traisen- und dem Pielachtal, geht es hinauf zur Kaiserkogel-Hütte.
Wandertag!
Von Eschenau, einem kleinen Dorf in den Bergen zwischen dem Traisen- und dem Pielachtal, geht es hinauf zur Kaiserkogel-Hütte.
Die Pielach ist etwa 70 km lang, fließt durch das Mostviertel und bildet ein Flußtal zwischen den parallel dazu verlaufenden Tälern der Erlauf und der Traisen.
Hier war ich 2016 schon mal, und fand es damals so hübsch, daß ich den Ort heuer wieder auf die Reiseroute gelegt habe. Und hübsch isses hier immer noch.
Der Wagram ist ein langgestreckter Höhenzug, der das Tullnerfeld (also das Donautal) nach Norden hin begrenzt. Hier liegen hübsche kleine Orte wie Kirchberg am Wagram.
Einen Abstecher mache ich noch von Tulln hinauf ins Weinviertel, weil ich hier bei der Donautal-Tour 2016 unverständlicherweise ein Zisterzienserkloster liegengelassen habe, obwohl ich eigentlich nur noch 10km weit weg war. Keine Ahnung warum.
Die alte Stadt Tulln liegt zwischen der Wachau und Wien an der schon sehr breiten Donau.
Ö-8: Geschichten aus dem Wienerwald (dazu aber erst später).
Etappe 1: Das untere Traisental, zwischen St. Pölten und der Mündung der Traisen in die Donau.
Ein Ort namens Gumpelstadt, in dem sich der örtliche Fußballverein den Namen „SV Gumpoldia“ gibt? Da scheint man sich ganz tief im Universum von Dr. Erika Fuchs zu bewegen, der (zurecht) hochverehrten Übersetzerin der Duck’schen Geschichten.
Den SV Gumpoldia Gumpelstadt gibt es aber tatsächlich. Und er spielt heute in der Kreisoberliga. In neongelb übrigens. Da findet man auch die SG Glücksbrunn Schweina, und diese Kombination kommt fast an meinen Lieblings-Kreisligaklassiker heran, an SC Kaköhl gegen Knudde Giekau. Aber nur fast.
Heute heißt der Gegner aber SV Westring Gotha. Der steht in der Tabelle deutlich weiter hinten, gewinnt aber dennoch mit 5:1. Daran, daß man den Mitspieler nicht findet, kann es bei der Trikotfarbe ja nicht liegen. Viel Glück scheint der Reisehase dem SV Gumpoldia also nicht zu bringen.
Kurzer Gang durch den kleinen Ort: Pfarrkirche und Fachwerk.
Man hat hier aber auch schöne Wandermöglichkeiten, zum Beispiel auf den Moorgrunder Uhrenwegen. Die verweisen auf die Wege, die die Arbeiter der Uhrenfabrik in Ruhla im 19. Jahrhundert täglich nutzten: Zwölf Kilometer zu Fuß nach Ruhla – und nach der Arbeit wieder zurück…
Am letzten Reisetag steht mit Georgenthal nochmal ein Zisterzienserkloster auf dem Plan. Das Kloster wurde 1142 als Tochter von Morimond gegründet.
Ohrdruf (der Name bedeutet schlicht und einfach „Dorf an der Ohra“) gehört zu den ältesten Orten Thüringens. Hier gründete Bonifatius in der Zeit um 725 das erste Kloster des Landes. Zu sehen ist davon aber nichts mehr, und auch von der Michaeliskirche steht nur noch der Turm.
