Kallich (Kalek)

Kallich liegt nicht weit vom Erzgebirgs-Hauptkamm. Und da dieser die deutsch-tschechische Grenze markiert, ist der Ort ein Grenzdorf. Der hiesige Übergang zwischen Rübenau (D) und Kallich (CZ) ist aber nur eine Nebenstraße, die sehr wenig genutzt wird. Daher gibt es in Kallich auch weder Tankstellen noch Billigmärkte, die sonst ja häufig die ersten paar hundert Meter hinter der Grenze die Straßen flankieren. Stattdessen viel Natur:

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Im Osterzgebirge

Nach zwei Tagen überwiegend in Tschechien ist nun auch mal die deutsche Seite des Erzgebirges an der Reihe. Genauer gesagt, der östliche Teil des Gebirges. Hier liegen Bergstädte wie Freiberg oder Altenberg, denen ich gleich jeweils eigene Beiträge widmen werde. Landschaftlich ist es zumindest in Teilen eine weite Hochfläche, mit Wiesen und Feldern sowie immer mal wieder ein bewaldeter Bergrücken oder ein Bachtal.

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Sankt Joachimsthal (Jáchymov)

Der Name Jáchymov ist eben schon im Artikel zu Ostrov / Schackenwerth gefallen. Hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein paar Jahre lang Uranerz abgebaut, was aber sehr schnell schon unwirtschaftlich wurde, im Gegensatz zum Erzgebirge jenseits der Grenze, wo ja die Wismut AG ebenfalls Uranerz abbaute (und die BSG Wismut Aue in die DDR-Oberliga brachte). Sankt Joachimsthal war aber schon im Mittelalter eine Bergbaustadt, ein Zentrum des Silberbergbaus.

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