Am Rand der Innenstadt von Listowel kann man auf dieses seltsam anmutende Gefährt treffen.

Am Rand der Innenstadt von Listowel kann man auf dieses seltsam anmutende Gefährt treffen.

Erin go bragh! Wie schön. Listowel, Kleinstadt im Norden des County Kerry, präsentiert einige sehenswerte Fassaden.

In Clonmacnoise hat sich die Richtung der Reiseroute wieder gedreht: Es geht jetzt nach Südwesten, auf Landstraßen, die hier im flachen Mittelland der Insel häufig über lange Strecken schnurgerade verlaufen. Bald ist Roscrea (Ros Cré) erreicht.

Nicht weit von Clonmacnoise liegt Shannonbridge, ein Ort, der genau das einhält, was der Name verspricht: Eine Brücke über den Shannon.

Wie Glendalough zählt Clonmacnoise zu den bedeutendsten Klostersiedlungen Irlands. Am Ufer des Shannon gründete der Heilige Ciarán (Kieran) im Jahr 548 ein Kloster, das sich schnell zu einem der wichtigsten religiösen Zentren der Insel entwickelte.

Athlone (Baile Átha Luain) bildet so etwas wie den Mittelpunkt Irlands, denn die Stadt liegt fast genau im Zentrum der Insel, und hier kreuzen sich wichtige Verkehrswege. Die Stadt liegt an der Stelle, an der die wichtige Ost-West-Straße zwischen Dublin und Galway den Shannon quert.

Und wieder mal die Ruine eines Zisterzienserklosters: Abbeyshrule wurde 1150 gegründet und präsentiert sich heute als höchst malerische Ruine.

Die (vergleichsweise wenigen) Whiskey-Distillerien verteilen sich in Irland über die gesamte Insel, vom hohen Norden (Bushmills) über Dublin (Teeling) bis in den Süden (Midleton). In den irischen Midlands liegen gleich zwei Brennereien sehr nah beieinander: In Tullamore, siehe vorangegangener Beitrag, und im etwa zehn Kilometer nördlich davon gelegenen Kilbeggan (Cill Bheagháin).

Im recht dünn besiedelten irischen Mittelland genügen 14.000 Einwohner, um ein regionales Zentrum und eine County-Hauptstadt zu sein. So viele Bewohner zählt Tullamore (Tulach Mhór), der Hauptort des County Offaly. Begrüßt wird man von der bekannten irischen Biermarke:
