In der Hitliste der “Lost Places”, also verlassener Gebäude oder Anlagen jüngeren Datums, gehören die Beelitz-Heilstätten definitiv zum festen Inventar.

In der Hitliste der “Lost Places”, also verlassener Gebäude oder Anlagen jüngeren Datums, gehören die Beelitz-Heilstätten definitiv zum festen Inventar.

Neben dem Gebäudeensemble um den Alten Markt, das den kompletten ersten Beitrag zu Potsdam eingenommen hat, bietet die Stadt natürlich noch Vieles, was sehenswert ist. Zum Beispiel den Einsteinturm:

In Potsdam war ich schon mal, allerdings lange vor den Hasenblogzeiten. Und zwar einmal beim SV Babelsberg 03 (in der Saison 2012/13, als die Arminia wieder mal in die Dritte Liga abgerutscht war), und einmal im Park Sanssouci, was aber wirklich schon eine Ewigkeit her ist. Babelsberg und Sanssouci bleiben aber heute trotzdem außen vor, denn dieses Mal steht vor allem das Stadtzentrum auf dem Programm. Da hat sich in den letzten Jahren ja einiges getan.

“Die Baronin hat mir etwas vorgeschwärmt von einer Gegend, die sie ‘Oberspree’ nannte und wo’s so schön sein soll, daß sich die Havelherrlichkeiten daneben verstecken müssen. (…) Das Ziel unsrer Reise hat einen ziemlich sonderbaren Namen und heißt das ‘Eierhäuschen’. (…) Abfahrt vier Uhr, Jannowitzbrücke”.

Hier kommt was für Architektur-Fans.
Der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund existierte von 1919 bis 1933 und war Dachverband der Gewerkschaften in der Weimarer Republik. Zur Schulung und Weiterbildung von Funktionären ließ der ADGB ab 1928 in Bernau bei Berlin eine große Schule errichten. Heute ist das Gebäudeensemble ein Wallfahrtsort für alle Bauhaus-Fans.

Von der polnischen Westgrenze springt der Reisehase nun an die Berliner Stadtgrenze: Nach Bernau bei Berlin, nordöstlich der Hauptstadt an der Panke gelegen. Auf dem Neuen Rathaus wurde eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform angelegt, von der aus man ein wenig von der Stadt sehen kann, wenn auch nicht aus allzu großer Höhe.

Heute steht Königsberg auf dem Programm, allerdings natürlich nicht die Stadt im ehemaligen Ostpreußen. Die fällt ja als Reiseziel auf unabsehbare Zeit aus. Daher heißt es heute natürlich nicht Kaliningrad, sondern Chojna.

Greifenhagen liegt am Ostufer der Oder bzw. des östlichen Oder-Mündungsarmes Reglitz (Odra Wschodnia).

Über dem Beitrag steht zwar Odertal, aber ein richtiges Tal gibt es hier in der flachen Landschaft entlang des Unterlaufs der Oder eigentlich kaum. Der Fluß ist nur von ganz sanften Höhen begleitet, aber der Nationalpark heißt “Landschaftsschutzpark Unteres Odertal”.

Schwedt gehörte mit seiner großen Raffinerie zu den wichtigsten Industriezentren der ehemaligen DDR, weil hier die Erdöl-Pipeline “Druschba” (“Freundschaft”) aus Zentralasien ankam. Die Erdölverarbeitung wurde dann direkt hier angesiedelt, und auch heute ist die Stadt noch heute ein enorm wichtiger Industriestandort. Und wie sieht in solch einer Stadt ein passendes Einstiegsbild aus? Zum Beispiel so.
