Reichenbach am Eulengebirge (Dzierżoniów)

Der größte Ort im Bereich des Eulengebirges ist Reichenbach (Dzierżoniów), heute eine Stadt von etwa 30.000 Einwohnern, die mit den im letzten Beitrag gezeigten Weberdörfern Peterswaldau und Langenbielau zusammengewachsen ist und mit diesen eine fast durchgängige Siedlung von der Form eines größeren Hufeisens bildet. Das Zentrum von Reichenbach ist, ihr ahnt es, der Ring. Hier mit einem historistischen Rathaus, das 1873-75 um den alten viereckigen Uhrturm herum errichtet wurde.

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Die Weberdörfer am Eulengebirge

Gerhart Hauptmann sind wir in seinem Geburtsort Bad Salzbrunn schon begegnet, und mit dem bedeutendsten schlesischen Dichter können wir hier am Eulengebirge gleich weitermachen: Sein Drama “Die Weber” sollte – mindestens als Schullektüre – eigentlich bekannt sein. Hauptmann hat darin den Weberaufstand von 1844 verarbeitet.

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Liegnitz (Legnica)

Liegnitz ist die drittgrößte Stadt in Niederschlesien (nach Breslau und Waldenburg) und bis heute ein bedeutender Industriestandort; in der Nähe wird Kupfer abgebaut und direkt vor Ort verhüttet. Außerdem war die Stadt von 1945 bis 1989 der größte sowjetische Truppenstandort in Polen. Wer sich von alldem abschrecken und Liegnitz links liegen läßt (schöner Stabreim, das), verpaßt einiges, denn die Liegnitzer Altstadt ist unbedingt sehenswert.

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