Es hört nie auf. Das war mal ein Slogan einer Arminia-Werbekampagne. Es paßt aber auch zur Backsteinarchitektur auf dieser Tour: Die Altmark ist voll davon. Tangermünde, Salzwedel, Seehausen, Jerichow… Und Stendal.

Es hört nie auf. Das war mal ein Slogan einer Arminia-Werbekampagne. Es paßt aber auch zur Backsteinarchitektur auf dieser Tour: Die Altmark ist voll davon. Tangermünde, Salzwedel, Seehausen, Jerichow… Und Stendal.

Tangermünde schützt sich zur Elbe durch hohe Backsteinmauern, und vermutlich war der Fluß für die Stadt auch immer die größere Gefahr im Vergleich zu feindlichen Truppen.

Orte dieses Namens gibt es hier in der Gegend gleich mehrere. Hier zum Beispiel ein Dörfchen, das zur Gemeinde Wust-Fischbeck gehört.

Heute stehen noch einmal zwei brandenburgische, ostelbische Städte auf dem Plan.

Havelberg war einer der Orte, die ich auf dieser Tour keinesfalls auslassen wollte, bzw. neben den ganzen Zisterzienserklöstern der Grund, mir diese Region als Reiseziel auszusuchen. Und das war auch richtig, denn in diese kleine Hansestadt habe ich mich sofort verliebt.

Nördlich der Elbe schließt sich an die Altmark die Prignitz an, die schon zu Brandenburg gehört, sich landschaftlich aber kaum von der Altmark unterscheidet: Flaches Land mit weiten Acker- und Wiesenflächen, unterbrochen von einzelnen Wäldern. Ab und zu steht ein Reh auf einer der Wiesen. Die Sichtung eines Hasen kann ich aber noch nicht vermelden. In der Prignitz stehen zwei Stadtbesichtigungen auf dem Programm. Los geht’s in Wittenberge.

Ganz im Nordwesten von Sachsen-Anhalt, in unmittelbarer Nähe zu Niedersachsen und somit direkt an der ehemaligen Zonengrenze, liegt Salzwedel.

Den nördlichsten Teil Sachsen-Anhalts bildet die Altmark, eine dünn besiedelte Region, die mir aber lange nicht so menschenleer und verlassen vorkam wie die Gegenden an der Oder.

Brandenburg war schon im 12. Jahrhundert Stadt, und daß die Mark und das heutige Bundesland genauso heißen, ist natürlich kein Zufall. Mit dem Dom und den beiden zunächst selbständigen Stadtkernen war Brandenburg ein wichtiges Zentrum innerhalb eines Territoriums, das später zum Kernland Preußens werden sollte.

Und nochmal zwei Zisterzienserklöster. Dieses Mal sogar in besserem Erhaltungszustand, wie hier die Klosterkirche von Lehnin.
